Nicht nur Männer wachen mit einem steifen Penis auf – ja, auch Frauen können eine „Morgenlatte“ haben. Wie das geht, darüber klären die Ärztinnen Nina Brochmann und Ellen Støkken Dahl in ihrem Buch „Viva la Vagina! – Alles über das weibliche Geschlecht“ auf.

Wie das gehen soll? Die Annahme, dass die Klitoris nur ein kleiner Knubbel ist, ist leider weit verbreitet. In Wahrheit ist sie viel größer und dem Penis anatomisch nicht unähnlich. Auch die Klitoris besteht aus erektilem Gewebe, sodass Frauen ebenfalls Erektionen bekommen können. Nicht nur, wenn sie erregt sind, sondern auch spontan in der Nacht und vor allem morgens. Genau wie Männer bekommen wir also eine Morgenlatte – man sieht sie nur nicht so eindeutig.

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Die zwei Ärztinnen haben der Vagina ein eigenes Buch gewidmet, weil sie finden, dass die weiblichen Genitalien noch immer schambesetzt seien – und sich kaum eine Frau gründlich mit dem eigenen Körper auseinandersetze. Die wissenschaftlichen Fakten seien viel zu wenig, weshalb Frauen auch heutzutage noch darauf angewiesen seien, Gerüchten zu glauben, was ihren Körper und ihre Sexualität angeht. „Die Mythen über Jungfräulichkeit und das Hymen engen Frauen auf der ganzen Welt immer noch ein. Die Menschen glauben, dass eine Frau beim ersten Sex bluten müsste, dabei blutet nur etwa die Hälfte der Frauen und Mädchen“, erklären Brochmann und Støkken Dahl zum Beispiel.

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