1. Cranberry-Saft

Wer zu Blasenentzündungen neigt, der sollte Preiselbeer-Saft in die tägliche Trink-Routine aufnehmen. Ein bis zwei Gläser des roten Getränks pro Tag können Studien zufolge das Risiko einer Blasenentzündung erheblich senken. Die Gefahr, an der schmerzhaften Entzündung zu erkranken, soll solaut Untersuchungen um 20 bis 50 Prozent sinken. Grund dafür ist die desinfizierende Wirkung des Drinks.

2. Warme Wäsche & Wechselbäder

Warme Unterwäsche, dicke Socken und kalt-warme Wechselbäder sind für Betroffene nicht nur in der winterlich-kalten Jahreszeit ein Muss. Im Winter sollte man zusätzlich auf gut gefüttertes Schuhwerk und wärmende Kleidung (Jacken sollten unbedingt den Beckenbereich schützen) achten.

3. Badekleidung wechseln

Zum Schutz vor Blasenentzündungen sollte man nach dem Baden die Badekleidung so schnell wie möglich gegen trockene austauschen. Auch das Sitzen am Rand des Schwimmbeckens ist tückisch, weil sich dort meist feuchtwarme Pfützen bilden, in denen sich Bakterien besonders wohl fühlen.

4. Ausgiebiges Trinken

Einem schmerzhaften Harnwegsinfekt kann man zudem durch ausgiebiges Trinken vorbeugen. Wer täglich zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich nimmt, sorgt für eine gut durchgespülte Blase und zugleich dafür, dass sich die entsprechenden Erreger nicht festsetzen.

Geeignet sind neben Blasen- und Nierentees, die auch desinfizierende Wirkung haben, vor allem Wasser und gespritzte Säfte. Dagegen reizen Kaffee, Schwarztee und Alkohol die Blase.

5. Klogang nach dem Sex

Nach dem Geschlechtsverkehr sollte man möglichst rasch die Toilette aufsuchen, um die durch den Sex übertragenen Keime aus dem Körper zu spülen.