Bändigt man das Haar regelmäßig mit herkömmlichen Haarbändern mit Metallverschluss, so löst sich langsam aber sicher die Kittsubstanz der Haare. Durch diese Beanspruchung wird wiederum die Schuppenschicht aufgebrochen und die Struktur beschädigt.

Grundsätzlich gilt auch: Frauen mit langer Mähne sollten ihre Frisur öfter mal variieren – das beugt Haarbruch ebenfalls vor. Man kann auch zu rücksichtsvollem Haardekomaterial greifen. Lange Haare kann man beispielsweise mit japanischen Essstäbchen als Dutt fixieren. Das sieht flott aus, geht in zehn Sekunden und ist superschonend!

4 Gründe: Darum schaden Haargummis deiner Mähne

1. Du bindest deine Haare zu streng zurück

Ein hoher Pferdeschwanz ist der coole Klassiker unter den Frisuren. Aber: Man sollte die Haare nicht allzu streng aus dem Gesicht und zum Zopf frisieren. Das übt nämlich nicht nur Druck auf die sensiblen Haarwurzeln und den Haaransatz aus, sondern kann auch die Haarfollikel – die für das gesunde Haarwachstum verantwortlich sind – dauerhaft schädigen und einen Rückgang des Haaransatzes an der Stirn bewirken. Zudem sorgt ein allzu fester Pferdeschwanz meist auch für Kopfschmerzen.

2. Du bindest deine Haare in der Nacht zum Pferdeschwanz

Egal ob Dutt oder Ponytail – solche Frisuren können die Haarstruktur nachts schädigen. Da wir uns während des Schlafens viel bewegen und von einer Seite zur anderen wälzen, richten die Haargummis beträchtlichen Schaden an. Die bessere Alternative: Ein lockerer Zopf!

3. Du verwendest Haarbänder mit Metallverschluss

Um den Haaren keinen Schaden durch den Haargummi zuzufügen, sollte er rund, haarschonende und elastisch sein, ohne Druckstellen gebunden werden und keinen Metallteil haben.

Diese Haargummis tun dem Haar gut:

invisibobbles – erhältlich über www.invisibobble.com

oder

Scoopy loops – erhältlich über www.scoopy-loop.com

4. Du bindest deine nassen Haare zusammen

Im nassen Zustand ist das Haar noch empfänglicher für Haarbruch. Da die Längen nach der Wäsche weniger flexibel sind, sollte man sie im Optimalfall gar nicht zusammenbinden oder lediglich flechten.

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