Nichts ist einfacher und praktischer, als Essen vom Vortag in der Mikrowelle aufzuwärmen. Bei manchen Lebensmitteln sollte man das jedoch unbedingt vermeiden. Hast du sie nämlich nicht richtig aufbewahrt, können sich darauf gefährliche Bakterien und Keime gebildet haben, die zu einer Lebensmittelvergiftung führen können, wenn sie nicht hocherhitzt und damit abgetötet werden. Genau das passiert beim Aufwärmen in der Mikrowelle leider nicht. Bei diesen vier Lebensmitteln solltest du also darauf verzichten:


Kartoffeln: Wenn du gekochte Kartoffeln bei Raumtemperatur gelagert hast, könnte sich das Bakterium Clostridium botulinum darin breit gemacht haben. In der Mikrowelle wird dieses nicht abgetötet und kann in weiterer Folge zu einer Lebensmittelvergiftung führen.

Rohes Hühnchen: Hühnerfleisch sollte immer gut gegart verzehrt werden, um sicher sein zu können, dass auch wirklich alle drauf befindlichen Bakterien abgetötet wurden. In der Mikrowelle kann rohes Fleisch nur ungleichmäßig erhitzt werden.

Frittiertes: Fette Pommes oder gebackenes Gemüse sollte keinesfalls in die Mikrowelle. Das Öl könnte durch die Hitze verbrennen. Dabei können gesundheitsgefährdende Gase entstehen.

Reis: Generell sollte übriger Reis sofort in den Kühlschrank gegeben werden, weil sich bei Zimmertemperatur sehr schnell giftige Bakteriensporen darin bilden können. In der Mikrowelle werden diese nicht abgetötet.

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