Tom Cruise ist eines der Themen, die in einer aktuellen Dokumentation über Scientology beleuchtet werden.

 

Der Streifen mit dem Titel ‚Going Clear‘ vom renommierten Regisseur Alex Gibney feierte gestern (25. Januar) auf dem bekannten ‚Sundance‘-Festival in den USA seine Premiere und hat dort für viel Aufsehen gesorgt. Die Dokumentation konzentriert sich auf den Einfluss der von L.R. Hubbard gegründeten Religion auf Hollywood und basiert auf einem Buch des Schriftstellers Lawrence Wright. Unter anderem berichtet ‚Going Clear‘, dass die Trennung von Cruise und Kidman eine geplante Kampagne von Scientology war und somit nicht von einem der beiden Schauspieler ausging, wie ‚The Wrap‘ aufgriff.

 

Marty Rathburn, ein ehemaliger wichtiger Entscheidungsträger der Kirche, erklärte im Film, dass er persönlich dafür gesorgt habe, dass das Paar sich scheiden ließ. Grund dafür sei vor allem gewesen, dass Kidmans Vater, ein Psychologe, überaus skeptisch gegenüber Scientology gewesen und als Gefahr für den Einfluss der Kirche auf Cruise angesehen worden sei. Rayburn habe Privatdetektive damit beauftragt, Kidman nachzustellen und sogar ihr Telefon abzuhören. Scientology sei es gewesen, die die zwei gemeinsamen Kinder von Kidman und Cruise weggetrieben hätte und dafür gesorgt habe, dass Cruise das Sorgerecht bekomme. Es sei auch Scientology gewesen, die Nazanin Boniadi ausgesucht habe, Cruises neue Freundin nach der Scheidung 2001 zu spielen. ‚Going Clear‘ wird in den USA auf HBO laufen.

 

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