Schon beim Wort „Fisting“ spielen sich in vielen Köpfen automatisch Horrorszenarien ab. Dabei muss die verrufene Sex-Technik – anders als in Pornos – nicht zwingend mit Gewalt oder Unwohlsein verbunden sein, sondern kann im Gegenteil dazu sogar richtig lustvoll sein – wenn man sie denn richtig und vorsichtig praktiziert.

Vorspiel

Wenn ihr euch gemeinsam an diese sehr intime Praktik wagt, solltet ihr beide gut drauf vorbereitet sein. Und zwar nicht nur mental, sondern auch körperlich. Soll heißen: Dein Partner sollte seine Hände gewaschen und die Fingernägel geschnitten haben. Außerdem darf Fisting nur in absolutem Einverständnis passieren. Ihr solltet also schon ein oder mehere Male vorher über eventuelle Ängste und Sorgen gesprochen haben.

Viel Gleitgel

Bevor es dann zur Sache geht, solltest du entsprechend erregt sein. Ein Vorspiel ist also Muss. Zusätzlich zu deiner eigenen Scheidenfeuchtigkeit macht eine große Menge an Gleitgel das spätere Einführen leichter.

NICHT die geschlossene Faust einführen

Nein, beim Fisting wird nicht zwangsläufig direkt eine ganze Faust eingeführt. Stattdessen sollte dein Partner erst mal mit einigen Fingern und sehr vorsichtig probieren, wie dehnbar deine Scheide ist. Je nach deinem Empfinden, kann er dann weitere Finger und irgendwann die ganze Hand (zum Schnabel geformt) eingeführt.

Keine abrupten Bewegungen

Ganz wichtig: Deine Vagina ist natürlich dehnbar, aber nicht unzerstörbar. Dein Partner sollte mit absoluter Bedacht vorgehen, keine aprupten, groben Bewegungen machen und darauf achten, dass er mit seinen Fingernägeln nicht deine Schleimhäute verletzt. Schon gar nicht sollte er seine Hand ruckartig aus dir herausziehen.

Im Kontakt bleiben

Lass dich zu nichts überreden, das du nicht auch zu 100% selbst willst. Kommuniziere mit deinem Partner und sag sofort Bescheid, wenn du dich unwohl fühlst oder du Schmerzen verspürst.