„Die Wahrheit über Analsex ist, dass es jeder macht“ beginnt Gwyneth Paltrow ihren Post, in dem sie nicht nur aufklärt, sondern auch wichtige Tipps gibt. Und wie erklären wir Analsex eigentlich unseren Kindern?“

Gwyneth Paltrow sorgt auf ihrem Blog immer wieder mit erotischen Themen für Aufsehen. Jetzt gibt sie wiedermal Sex-Tipps – und das gerade zu dem umstrittenen Thema Analsex. „Zuerst war es schockierend […], jetzt ist es praktisch Standard im Schlafzimmer-Repertoire“. Laut Gwyneth haben 30-40 Prozent der heterosexuellen Männer und Frauen Analsex zumindest schon ausprobiert. Die US- Schauspielerin nimmt sich kein Blatt vor den Mund. In ihrem ausführlichen Blogeintrag klärte sie gemeinsam mit dem Psychoanalytiker Paul Joannides die wichtigsten Fragen zum Thema. Von möglichen Gesundheitsrisiken bis zu der Orgasmuswahrscheinlichkeit durch Analpenetration alleine lässt sie keine Details aus.

Safer Sex ist Pflicht

Deutlich geht Gwyneth Paltrow auch auf den Aspekt ein, dass das Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten anzustecken beim Analsex vergleichsweise hoch ist. Deshalb ist mit Kondom zu verhüten keine Option, sondern Pflicht, wenn man sich nicht in einer fixen Partnerschaft befindet. Außerdem erklärt sie, dass der Mann durch Bakterien aus dem Darm eine Harnwegsinfektion bekommen kann. Dass das nicht angenehm ist, wissen sicher die meisten unter euch ;).

„Was sollen wir unseren Kindern über Analsex erzählen?“

Das ist die letzte aber auch wichtigste Frage an Joannides, die sie in ihrem Eintrag veröffentlicht. Seine Antwort bringt es auf den Punkt.

„Wir erzählen ihnen nichts von der Klitoris, vom weiblichen Orgasmus, von Selbstbefriedigung, von der Wichtigkeit, den Körper des Partners zu erkunden und voneinander zu lernen. Wir erzählen ihnen nicht, dass vieles von dem, was sie in Pornos sehen, nicht real ist, wir reden nicht über die Wichtigkeit von beiderseitigem Einverständnis. Also sehe ich Analsex nicht an der Spitze der ‚darüber sollte ich mit meinen Kindern sprechen‘-Liste. Es gibt wichtigere Dinge, über die wir zuerst reden müssen.“

Dem kann man nichts mehr hinzufügen. Die Liste der unausgesprochenen Themen ist leider immer noch viel zu lange.

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