Studie belegt: Unser Selbstvertrauen beruht auf unserem Busen

Schöner, straffer, jugendlicher: Weniger als eine von zwei Frauen ist mit ihrem Körper zufrieden.

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Beauty16.03.2017 | 15:47 (miss)

Nicht jede Frau wünscht sich einen größeren Busen: Aber anders soll er trotzdem sein. Die Studie eines englischen Unterwäscheherstellers hat in einer Umfrage mit mehr als 6.100 Frauen aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Polen, Italien und Dänemark herausgefunden, dass sich 40 Prozent der Frauen um die Straffheit ihrer Brüste sorgen, 34 Prozent um die Größe, 32 Prozent um die Form und 29 Prozent um ihr Dekolleté (Mehrfachnennungen möglich).

In allen Ländern gab es laut Studie eine konstante Unzufriedenheit mit der eigenen Oberweite. Allerdings: Französische, deutsche, italienische und dänische Frauen werden mit zunehmendem Alter selbstbewusster. Polnische und britische Frauen bleiben ein Leben lang unzufrieden.

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"Wir leben in einer vom Jugendwahn besessenen Kultur. Frauen, die sich selbst sehr stark über die anerkannten Schönheitsideale wahrnehmen, haben auch mit zunehmendem Alter eher ein Problem mit ihrem Körper – und dass sich die Brüste verändern, das gehört einfach dazu", so Lucy Aphramor, Gründerin von Well Founded, einem englischen Center für Gesundheit und Kommunikation.

Traurig: Weniger als eine von zwei Frauen in den 30ern und 40ern ist mit ihrem Körper wirklich zufrieden. Jüngere Frauen (18-29 Jahre) sehnen sich nach einem vollen Dekolleté, 30- bis 50-Jährige wünschen sich einen strafferen Busen, 45 Prozent der 40-Jährigen und 41 Prozent der 30-Jährigen sind mit ihren Brüsten absolut unzufrieden.

Mutterschaft soll das Selbstvertrauen zwar fördern, allerdings sind 40 Prozent der Mütter mit ihren Brüsten weniger zufrieden, 63 Prozent geben an, dass ihr Busen nach der Schwangerschaft erschlafft sei.

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