Schönheits-OP: Man lässt sich jetzt künstliche Grübchen machen

Immer mehr junge Amerikaner lassen sich Grübchen ins Gesicht operieren, um interessanter zu wirken.

  • Bild: (c) Getty Images (Pascal Le Segretain)
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Beauty13.07.2017 | 11:41 (miss)

Miranda Kerr hat sie, Audrey Tautou und Florian David Fitz auch: ausgeprägte Grübchen im Gesicht. Die kleinen "Löcher" in der Wange gelten schon lange nicht mehr als Schönheitsfehler – im Gegenteil, Grübchen werden mit den Adjektiven sexy, keck und jung assoziiert. Das ist auch der Grund, warum sich immer mehr junge Leute Grübchen operieren lassen.

Wie entstehen Grübchen?

Nicht jeder Mensch hat von Natur aus sichtbare Lachgrübchen. Die muldenförmigen Einbuchtungen (das hört sich gleich weniger sexy an, oder?) entstehen durch die genetisch bedingte Verwachsung von Muskel und Bindegewebe – und das zieht die Haut nach innen. Nicht permanente Grübchen hingegen sind zu sehen, wenn der Muskel die Haut bei Anspannung nach innen zieht – wie etwa beim Lachen.

Künstliche Grübchen durch plastische Chirurgie

In Europa ist diese Operation noch eher unbekannt, doch in Amerika boomen sogenannte Grübchen-OPs bereits. So hat sich die Anfrage nach diesem Eingriff in den letzten fünf Jahren verdreifacht. Besonders junge Menschen würden sich dafür unter das Messer legen.

Bei der Operation werden die natürlichen Muskellücken durch eine spezielle Nahttechnik imitiert. Dabei zieht der Arzt das entsprechende Gewebe durch einen kleinen Einschnitt in den Mundraum und vernäht dieses. Der Eingriff dauert nur etwa 20 Minuten und wird unter einer lokalen Betäubung durchgeführt. Größe und Position der Grübchen kann man natürlich selbst bestimmen. Die Kosten behäufen sich je nach Arzt auf ca. 800 bis 1000 Euro.

Welche Risiken birgt die Operation?

Neben den üblichen möglichen Nachwirkungen einer Operation (Schwellungen, Wundbrand) kann es auch zu möglichen Asymmetrien kommen.

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