Im Test: Need for Speed: The Run

Ein illegales Straßenrennen und einer der begehrtesten Fahrer der Welt sind die Zutaten für das neueste Spiel aus der Need for Speed-Reihe. Und so heißt es wieder Gaspedal durchdrücken und sich sich den obersten Platz auf dem Siegerpodest sichern. Wir haben Need for Speed: The Run getestet.

Need for Speed: The Run
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Lifestyle14.02.2012 | 15:32 Irene Olorode(TypischIch)

  • Plattformen: PS 3, PC, Nintendo 3DS, Wii, Xbox 360

    Genre: Rennspiel

    Entwickler: Black Box

    Publisher: Electronic Arts

Wer auf der Suche nach einem gemütlichen Spiel ist, ist bei Need for Speed: The Run an der falschen Adresse. Immerhin kämpft Protagonist Jack nicht nur mit hohen Schulden, sondern ist zudem auf der Flucht vor dem Mob, der ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt hat. Da kommt ihm Sam Harpers Angebot, an dem Rennen The Run teilzunehmen und das Preisgeld von 25 Millionen Dollar einzufahren, natürlich gerade recht.

 

Doch so einfach ist das natürlich nicht, muss Jack doch bei dem illegalen Straßenrennen von San Francisco nach New York und damit quer durch die USA fahren und 200 Konkurrenten auf die hinteren Plätze verweisen. Das alles selbstverständlich bei Wind und Wetter sowie allen erdenklichen Straßenverhältnissen. Derartige Rennen werden natürlich auch von der Polizei nicht gerne gesehen und so findet man sich schnell inmitten wilder Verfolgungsjagden wieder. Aber zum Glück gibt es ja das gute alte Nitro, dank dem man den Tachometer voll ausreizen kann.

 

Test

Die Handlung spielt bei Need for Speed: The Run eine eher untergeordnete Rolle und wird lediglich in den Zwischensequenzen mit Quicktime-Events erwähnt. Um den Spieler bei Laune zu halten müssen durch gelungene Manöver Erfahrungspunkte (XP) gesammelt werden, um einen höheren Driverlevel zu erreichen und neue Fähigkeiten sowie Belohnungen freizuspielen.

 

Als ultimative Herausforderungen wurden Challenges eingebaut, bei denen man in verschiedenen Spielmodi nicht nur gegen virtuelle, sondern auch gegen reale Konkurrenten antreten kann. Mit seinen Freunden kann man übrigens auch im Online-Multiplayermodus spielen.

 

 

In puncto Grafik erfüllt das Rennspiel die Erwartungen, weiß jedoch nicht zu überraschen, wobei an dieser Stelle erwähnt sei, dass die beiden Protagonisten Jack und Sam den Schauspielerin Sean Faris ("The Vampie Diaries") und Joan Hednricks (Mad Men) nachempfunden wurden. Ansonsten überzeugt das Spiel durch die geglückte Darstellung diverser Witterungsverhältnisse von Regen bis Schnee, sowie unterschiedlicher Landschaftsformen, die von kurvigen Straßen in der Stadt bis zu fahrten durch das Gelände reichen.

 

Fazit

Die abwechslungsreichen Strecken und Aufgaben machen Need for Speed: The Run zu einem gelungenen Rennspiel -aber leider nicht mehr. Wer kurzweiliges Spielvergnügen mit solider Grafik sucht, wird aber auf jeden Fall an dem Spiel seine Freude haben.

 

typischich.at-Bewertung: 4 von 5 Boliden

 

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