Unfassbar: So sieht eine Heroinsüchtige nach 1000 Tagen Entzug aus

Die Reddit-Userin DisregardThisOrDont kann stolz auf sich sein. Sie hat es nach einer schweren Heroinsucht geschafft, 1000 Tage clean zu bleiben - und das sieht man ihr auch an.

  • Bild: Shutterstock
  • Senden
  • Drucken

Gesundheit(miss)

Ein Vorher-Nachher-Foto, das eine junge Frau am Mittwoch auf der Plattform Reddit teilte, bewegt derzeit das Netz. Die Userin DisregardThisOrDont zeigt mit ihrer Geschichte nämlich eindrücklich, was Heroin - und gleichzeitig auch Heroinentzug - mit dem Körper und der Psyche eines Menschen anstellen kann.

1000 days free from heroin. from pics

"Auf der linken Seite mit den blonden Haaren ging es mir dreckig, wirklich richtig mies. Ich hatte gerade meine Junkie-Freunde verlassen und war auf kaltem Entzug", schreibt sie in ihrem Post. Die Sucht hatte sie zu diesem Zeitpunkt völlig im Griff, war alles, woran sie denken konnte. Sie brachte sie sogar dazu, zwanghaft an ihrer Haut und ihren Haaren zu rupfen. So lange, bis sie fast keine Augenbrauen und wunde Stellen an der Haut hatte.

Diese schreckliche Zeit hat die junge Frau nun überwunden. Seit 1000 Tagen ist sie clean. Das lässt sich auf dem Foto rechts gut erkennen. DisregardThisOrDont lacht darauf glücklich in die Kamera. Dieses Bild zeigt "eine Person, die sich liebt", schreibt sie stolz. Und auch wenn der Unterschied vielleicht nicht weltbewegend aussähe, wisse sie jedoch ganz genau, "wie stark er sich anfühlt."

Mit ihrer Geschichte möchte die junge Frau anderen Suchtkranken Mut machen und sie ermuntern, sich Hilfe zu suchen: "Nicht jeder wird verstehen, warum ihr bestimmte Dinge getan habt oder tut, aber ihr sollt wissen, dass ihr geliebt werdet, und dass wir helfen wollen. Bitte lasst euch helfen. Denn das können wir erst, wenn ihr es zulasst und danach fragt. Sich Hilfe zu suchen, ist verdammt schwierig. Beängstigend. Aber dein Leben lang vor dich hin zu sterben oder gar im Gefängnis zu landen, ist doppelt so schlimm. Die Hilfe, die ihr bekommt, wird sich zeitweise schlimmer anfühlen als die Sucht. Aber das Ende wird gut."

  • Drucken

Kommentare