"Dogging": Schon mal was von dieser gewagten Sexpraktik gehört?

Der Nervenkitzel beim Outdoor-Liebesspiel erwischt zu werden, macht viele Paare heiß. Beim "Dogging" geht man noch einen Schritt weiter und lädt sich seine Zuschauer für den geplanten Sex in der Öffentlichkeit sogar einfach selbst dazu ein.

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Liebe(miss)

Auch wenn sich der Gedanke sofort aufdrängt: Die Sex-Praktik "Dogging" hat nichts mit Geschlechtsverkehr in der Doggy-Stellung zu tun. Auch Hündchen sind dabei zum Glück (!) nicht involviert. Vielmehr geht es bei dem umstrittenen Trend darum, sich mit anderen zum Sex in der Öffentlichkeit zu treffen, um dabei ungeniert von Fremden beobachtet zu werden. Oftmals laden "Dogging"-Fans ihre Zuschauer bereits vorab über Internetforen oder Social Media zu einem bestimmten, öffentlichen Treffpunkt ein. Manchmal werden dort aber genauso auch aktiv teilnehmende Frauen und/oder Männer gesucht.

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Der Begriff "Dogging" leitet sich übrigens vom englischen to dog someone ab, was so viel heißt wie jemanden zu verfolgen oder zu begleiten.

Ist Sex in der Öffentlichkeit nicht eigentlich verboten?

Wir bewegen uns hierzulande in einer Grauzone. So lange sich niemand dadurch gestört fühlt oder die Polizei ruft, haben "Dogger" eigentlich nichts zu befürchten. Wer damit aber öffentliches Ärgernis erregt, kann genau dafür auch belangt werden. Wer darauf steht, beim Sex von anderen gesehen zu werden, sollte sich dafür aus Rücksicht auf unbeteiligte Passanten lieber abgelegene Plätzchen suchen.

 

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