Tryout Wednesday: Die miss testet Gesichtsbürsten

Elektrische Gesichtsbürsten sind der neueste Schrei am Beauty-Markt. Wir haben die Modelle von Clarisonic und Philips getestet.

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VisaPure Essential von Philips um € 139,99 - getestet von Marlene.

Die Philips VisaPure Essential bietet laut Hersteller eine neue Technologie, die die tägliche Reinigung ohne Mehraufwand auf das nächste Level hebt. Quasi der sanfte Weg für saubere, weiche und strahlende Haut. Als Zubehör kann man zwischen vier Bürstenaufsätzen wählen (für porentiefe Reinigung, für besonders empfindliche Haut, mit Peelingeffekt und für empfindliche Haut).

 

Der Test

Es gibt Frauen mit makellos schöner Haut, strahlendem Teint und einem rötungsfreien Hautbild. Ich gehöre nicht zu diesen Frauen. Obwohl ich der Pubertät lange entwachsen bin, macht meine Haut (meistens hormonbedingt) ab und an, was sie will. Die Gelegenheit die Gesichtsbürste von Philips zu testen kam also wie gerufen!

 

Zunächst entfernte ich mein Make-up grob mit einem in Reinigungswasser getränkten Wattepad. Danach bearbeitete ich meine Haut (beide Gesichtshälften und die T-Zone) mit der durch das Waschgel schäumenden Gesichtsbürste - jede Partie für jeweils 20 Sekunden

 

Mein Fazit

Das Beauty-Gadget liegt durch das ergonomische Design wirklich gut in der Hand. Auch die Bürstenbewegungen habe ich als extrem angenehm empfunden. Nach der Behandlung fühlte sich meine Haut zart, glatt und porentief rein an.

 

Ich hatte nach der Reinigung jedoch das Gefühl, dass meine Haut ziemlich trocken war - etwa zehn Minuten nach der Behandlung spannte sie sogar etwas. Dem konnte ich mit einem reichhaltigen Serum entgegenwirken.

 

Für knapp € 140 ist das Gerät jedoch nicht gerade ein Schnäppchen und für die durchschnittliche Geldbörse wohl eher ungeeignet.

 

 

ARIA von Clarisonic um € 199,00 - getestet von Elisabeth.

Die Clarisonic Aria reinigt laut Hersteller die Haut sanft und entfernt Make-up bis zu 6x besser als eine manuelle Reinigung. Es gibt 3 Geschwindigkeitsstufen für unterschiedliche Hauttypen. Stufe 1 ist für irritierte, sensible Haut geeignet. Stufe 2 ist für normale Haut geeignet und Stufe 3 für fahle oder übermäßig ölige Haut.

 

Der Test

Zwar habe ich kaum mit verstopften, vergrößerten Poren oder Hautunreinheiten zu kämpfen, unkompliziert ist meine Haut trotzdem nicht. Denn auf viele Reinigungsprodukte reagiert sie gereizt und gerötet. Außerdem habe ich immer wieder trockene, schuppige Stellen, für ein regelmäßiges Peeling ist meine Haut jedoch zu empfindlich.

 

Zunächst trage ich ein Waschgel für sensible Haut auf und werfe dann die Reinigungsbürste in Gang. Dabei bleibe ich auf Stufe 1. Der Hersteller Clarisonic empfiehlt folgende Reinigungszeiten: Stirn 20 Sekunden, Nase und Kinn 20 Sekunden, jede Wange 10 Sekunden. Nach einer Minute schaltet sich das Gerät von selbst ab.

 

Mein Fazit

Die Aria ist sicher so etwas wie der Mercedes unter den Gesichtsbürsten. Sie reinigt gründlich, aber sanft. Nach der Anwendung füllt sich meine Haut glatt und weich an, ein unangenehmes Spannungsgefühl bleibt aus. Mir fällt es jedoch schwer, die Anwendung konsequent zwei Mal täglich durchzuführen.

 

Und das Wohlgefühl hat auch einen ansehnlichen Preis: Für die Aria muss man knapp € 200 hinblättern. Im Set enthalten ist das Reinigungsgerät, ein Bürstenaufsatz (dieser sollte nach drei Monaten ausgetauscht werden), ein USB-Ladekabel, ein Sockel zum Aufstellung und eine kleine Reinigungsprobe.

 

 

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