Konto gesperrt? Achtung vor Mail-Betrügern!

Fake-Mails zu Konto und PayPal wieder im Umlauf.

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Geld & Steuern12.10.2015 | 09:21 Content Agentur Prazak(miss)

"Ihr Konto wurde gesperrt. Bitte verifizieren Sie jetzt Ihre Daten." Solche und ähnlich klingende Mails sind derzeit wieder verstärkt im Umlauf. Absender sind angeblich Banken oder Zahlungsanbieter wie PayPal, die in "dringenden" Nachrichten auf Probleme hinweisen. Die Mails sehen seriös aus, zeigen meistens das Logo des betreffenden Unternehmens und einige vage Angaben, weshalb es die Probleme geben soll. Oft geht es um "verdächtige Transaktionen" oder "Betrugsversuche", weshalb das Bankkonto, die Kreditkarte oder das PayPal-Konto gesperrt werden müssten. Die Empfänger werden gebeten, rasch einige Daten einzugeben, um die Sperre aufzuheben.

 

Aber Achtung, es handelt sich um Betrugsmails, mit denen versucht wird, an persönliche Daten des Empfängers zu gelangen. Die Methoden der Gauner werden immer ausgefeilter, falsche Mails sind kaum noch von echten Nachrichten zu unterscheiden.

 

So erkennst du Fake-Mails:

 

  • Banken und Kreditkartenanbietern versenden so gut wie niemals Mails an ihre Kundinnen, schon gar nicht bei Problemen mit Konten.

 

  • Achte auf Rechtschreibfehler und seltsame Formulierungen in den Mails.

 

  • Das Logo des Unternehmens ist schlecht platziert oder unscharf.

 

  • Kontaktiere deine Bank oder PayPal, ob es wirklich Probleme mit deinem Konto gibt. Das geht über einen Anruf oder über die Homepage. Rufe diese aber direkt auf, nicht über die im dubiosen Mail angegebene Internetadresse.

 

  • Verwende sichere Passwörter im Internet (nicht "1234" und auch nicht "0815"), die du zudem öfters auswechseln solltest. Dein Geburtsdatum ist ebenfalls kein sicheres Passwort.

 

  • Bevor du einen Link in einem Mail anklickst, fahre mit dem Mauszeiger über diesen Link – dann siehst du, welche Internetadresse wirklich dahintersteckt. Statt der Bank-Homepage könnte das auch irgendeine dubiose Website sein.

 

  • Achte auch beim Aufrufen von Websites darauf, dass es sich um die echte Homepage des jeweiligen Unternehmens handelt. Manche Betrüger haben Websites registriert, die den echten Sites täuschend ähnlich sind. Wer sich vertippt, könnte auf solchen Gauner-Portalen landen. Am Kürzel "https" (statt "http") in der Adresszeile des Browsers erkennst du, dass deine Daten sicher übertragen werden.

 

  • Verwende Software auf deinem Computer, mit der du dich von unerlaubtem Zugriff von außen schützen kannst.

 

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