Jetzt mal ehrlich: Das Thema Analsex treibt viel zu vielen von uns noch immer die Schamesröte ins Gesicht, oder? Grund genug, offener mit dem Thema umzugehen. Wir haben sechs Frauen gefragt, wie sich Analsex wirklich anfühlt – und schonungslos ehrliche Antworten erhalten.

Jana, 27

„Es hat einen ganz besonderen Reiz und fühlt sich, ähnlich wie auf der Toilette, irgendwie erleichternd an. Trotzdem fühle ich mich dabei immer ein bisschen gehemmt. Ich habe einfach zu viel Angst, dass dabei irgendwas in mir kaputt geht.“

Magdalena, 30

„Ich habe es einmal probiert, er war aber nicht ganz drin. Er war nicht gerade einfühlsam und dann tat es auch weh. Mir wurde unwohl zumute und ich wollte sofort, dass er aus mir rausgeht. Bei dem richtigen Typen könnte ich es mir aber gut vorstellen, schließlich stehe ich auch total drauf, wenn er mir den Finger anal einführt, während er mich oral befriedigt.“

Elena, 34

„Mein erstes Mal Analsex war der Horror. Der Typ mit dem ich schlief, ist ganz ohne Vorwarnung von hinten in mich eingedrungen. Der Schmerz war unbeschreiblich. Heute weiß ich, das guter Sex von hinten Zeit braucht. Wenn mein Freund ganz langsam in mich eindringt und meine Klitoris nebenbei mit der Hand stimuliert, bringt mich das innerhalb von Sekunden zum Kommen. Nur den Moment, in dem er seinen Penis wieder raus zieht, finde ich extrem unangenehm. Das fühlt sich nämlich genau so, als würde ich kacken. Außerdem habe ich dann immer Angst, dass  ‚etwas‘ mitgeht.“

Antonia, 24

„Ich habe es nur zweimal probiert und empfand es als extrem unangenehm. Danach hatte ich den ganzen Tag lang das Gefühl, ich müsste aufs Klo. Groß.“

Inga, 28

„Erst mal wie kacken, dann wird’s besser und fühlt sich ziemlich gut an, und am Ende, wenn der Penis wieder raus muss … wieder wie kacken.“

Jelena, 20

„Es ist schon ein komisches Gefühl. So als müsstest du aufs Klo. Aber andererseits kribbelt es angenehm und fühlt sich warm an. Ich kann’s aber nur richtig genießen, wenn ich vorbereitet bin. Ich will mich davor einfach einwandfrei sauber fühlen, sonst fällt es mir schwer dabei abzuschalten.“