Von Orgasmusstörungen ist dann die Rede, wenn auch bei ausreichender Stimulation und vorhandener Lust kein sexueller Höhepunkt erreicht wird. Dabei sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Tritt die Störung regelmäßig auf? Ist sie situationsbedingt? 
  • Wird der Orgasmus auch bei der Masturbation nicht erreicht? 
  • Bleibt der Orgasmus unabhängig vom jeweiligen Sexpartner aus?

Ursachen für das Ausbleiben des Höhepunkts können aber verschiedene sein. So ist eine mögliche Erklärung, dass es an Kommunikation zwischen den Partnern mangelt. Wenn die Frau nicht sagt, wie und wo sie stimuliert werden will, kann das der Partner nur vage erahnen. Ein Grund könnte also ein Kommunikationsdefizit sein. Allerdings kann eine Orgasmusstörung auch körperliche oder seelische Ursachen haben.

Mögliche Ursachen

Schuldgefühle, Innere Konflikte, Ängste und schlechtes Gewissen führen dazu, dass man sich beim Sex nicht vollständig entspannen kann. Diese sind Ursachen von seelischer Natur.

Zu den körperlichen Gründen für eine Orgasmusstörung zählen Testosteron-Defizit, Erkrankungen der Nebenniere oder der Schilddrüse, Diabetes, Tumoren oder Entzündungen.

Was kann dagegen unternommen werden?

Wenn das Problem anhaltend ist, oder man vielleicht noch nie einen Orgasmus erreicht hat, sollte man sich an einen Sexualtherapeuten wenden. Zusammen mit einem Experten ist es leichter, die Quelle des Problems zu erörtern. Wichtig ist es allerdings zu erkennen, dass man nicht „anormal“ ist und es bestimmt eine Lösung gibt.