Brett Kavanaugh (53) wurde auf Donald Trumps Wunsch hin zum Richter am Obersten Gerichtshof der USA berufen. Dort wird er nun auf Lebenszeit bei den wichtigsten Entscheidungen der Staaten mitbestimmen. Und das obwohl er von mehreren Frauen beschuldigt wird, sie sexuell missbraucht zu haben. Ein riesiger Rückschritt nach allem, was sich in einem Jahr #MeToo-Bewegung getan hat und eine unfassbare Entmutigung für alle Frauen, die schon mal Opfer sexueller Gewalt wurden. Was in ihnen vorgeht und wie sie sich jetzt fühlen, hat die Instagram-Seite @shitmodelmgmt erfragt und die Antworten in der Story veröffentlicht…

So fühlen sich Opfer sexueller Gewalt nach Kanavaughs Berufung


"Ihre Botschaft an uns Frauen war laut und deutlich. Ich habe Angst, einfach nur aus dem Haus zu gehen, um Spaß zu haben."

"Ich bin sauer auf Menschen, die glauben beschuldigt zu werden ist schlimmer, als Opfer sexueller Gewalt zu sein."

"Ich fühle mich zum Schweigen gebracht. Ich fühle mich erniedrigt. Ich fühle mich angeekelt."

"Als ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe, meinen Angriff nie gemeldet zu haben. Was wirklich traurig ist!"

"Ich werde meinen sexuellen Übergriff nie melden."

"Wo ist der Sinn darin, sich zu bemühen, wenn am Ende sowieso beschissene Menschen belohnt werden."

"Meine Angst ist so schlimm und ich fühle mich einsamer, als jemals zuvor. Es ist so hart, den Präsidenten einfach nur lachen zu sehen."

"Ich bin es müde, mich so zu fühlen, als wäre Angriff meine Schuld gewesen. Ich bin das Opfer, nicht der Täter."

"Als wäre alles egal. Als wäre ich keine Person, deren Stimmen zählt. Zum Schweigen gebracht, besiegt."

"Dass Frauenstimmen noch immer nicht so viel wert sind wie Männerstimmen."