Wer schon längere Zeit zusammen ist, kennt es: Das Gefühl, dass das Knistern, das man am Anfang der Beziehung gespürt hat, irgendwie weniger wird. Am Abend kommt man von der Arbeit heim und will nur noch kuscheln und am Wochenende werden Brunchen mit Freunden, IKEA-Besuche und andere Erledigungen wichtiger als gemeinsam auszuschlafen und wilden Morgensex zu haben. 

 

  1. Ihr fühlt euch weniger wie ein Paar, eher wie Mitbewohner 
    In einer langjährigen Partnerschaft läuft mal schnell mal Gefahr, sich nur noch um den gemeinsamen Haushalt zu kümmern. Dabei lungert man zuhause gerne nur in Jogginhose herum und vergisst total auf Romantik und Erotik. Aber dieser Funke in der Beziehung ist wichtig, um sich weiterhin gegenseitig aufregend zu finden. Macht euch eine Date-Night aus: Ihr müsst ja gar nicht groß ausgehen, aber jeder sollte ein bisschen einen Aufwand machen, um dem Partner zu gefallen. Wenn ihr nicht Lust habt, euch anzuziehen, dann umso besser: Jeder wirft sich in seine Lieblingsunterwäsche und verführt seinen Schatz, so muss man weniger ausziehen…
  2. Ihr sprecht nicht über Sex
    Seine Wünsche und Vorlieben zu äußern ist wahnsinnig wichtig in der Beziehung. Aber für viele ist Sex nach wie vor ein Tabuthema. Das sollte es aber gerade in einer intimen Partnerschaft nicht sein. Denn je offener ihr über eurer Liebesleben sprecht, desto lockerer wird es zwischen euch im Bett.
  3. Ihr konzentriert euch nur auf die Kinder
    Gerade junge Eltern sind hin und weg von ihren süßen kleinen Nachkömmlingen. Statt Liebling und Schatz wird man dann von seinem Partner schnell mal Mama und Papa  genannt. Experten zufolge ist das der Anfang vom Ende. Aber genau deswegen ist es so wichtig, dass man viel Zeit mit seinem Partner alleine verbringt. Männer fühlen sich nach der Geburt eines Kindes oft hinten angereiht und vernachlässigt. Abhilfe schafft ihr, indem ihr euch ab und zu einen Babysitter organisiert und nur Zeit miteinander als Paar verbringt. Weit entfernt von Windeln und Babyfon ist das Knistern vom ersten Tag gleich wieder da.
  4. Sexszenen in Film und Fernsehen findet ihr unangenhem
    Ihr seht euch gemeinsam einen Film an und plötzlich beginnt das Paar im Fernsehen heftig an zu fummeln. Ihr beiden seid peinlich berührt. Bumm, dann solltet ihr schleunigst etwas daran ändern. Denn genauso wichtig wie die Kommunikation zum Thema Sex ist es auch, sich gemeinsam Sexszenen ansehen zu können. Es muss ja nicht gleich ein Porno sein, aber gerade wenn euer Sexleben ein wenig eingeschlafen ist, könnte euch der Sex von anderen dazu animieren, selbst mehr Gas zu geben.
  5. Sex wird zur Pflicht
    Du kommst von einem langen Arbeitstag nach Hause und musst erst mal die Wäsche abnehmen, kochen, putzen und dann sollst du auch noch mit deinem Freund schlafen? So sollte das nicht sein, denn das wirkt so erzwungen wie eine Szene aus den 50er Jahren. Sex sollte etwas Schönes sein, worauf ihr euch beide freut. Sorgt dafür, dass Sex nicht nur vor dem zu Bett gehen passiert. Probiert es mal zum Beispiel am Sonnatg nach dem Frühstück auf dem Esstisch oder wenn die Waschmaschine das nächste Mal im Schleudergang läuft. Dann läuft es bei euch bestimmt nämlich auch rund.
  6. Ihr berührt euch nicht mehr
    Körperkontakt ist für Sex unentbehrlich. Wenn du und dein Freund euch gegenseitig aber nicht mehr küsst, umarmt, streichelt, dann ist das ein heftiges Anzeichen dafür, dass bei euch im Bett auch nicht mehr viel passiert. Denn wo liegt der Unterschied zwischen einer Freundschaft und einer Beziehung? Es ist eine Frage der Intimität.
  7. Ihr geht getrennt zu Bett um den Sex zu vermeiden
    Ui, da ist Feuer am Dach. Du wartest extra noch 30 Minuten bis du schlafen gehst, um den Moment zu versäumen an dem du gezwungen bist mit deinem Partner zu schlafen? Wenn ihr gemeinsam schlafen geht ist Sex ein MUSS? Wenn das bei dir der Fall ist, solltest du dir die Frage stellen, was dir Sex gibt. Bereitet es dir Freude? Denkst du, wenn du an Sex denkst, an deinen Partner? Hör in dich hinein, um zu erfahren, wo der Haken ist.
  8. Ihr nehmt euch keine Zeit für Sex
    Du arbeitest Vollzeit, dein Partner auch. Nebenher wollt ihr beide eure Freunde sehen und jeder seinen Hobbies nachgehen – aber wo bleibt da die Zeit für einander? Zweisamkeit ist wichtig und braucht Zeit. Klar sind Quickies manchmal lustig, aber wenn ihr euch täglich nur 10 Minuten Zeit für Sex nehmt, dann sollter ihr euer Zeitmanagement überarbeiten und eure Prioritäten neu ordnen.
  9. Du hast unrealistische Vorstellungen
    Studien zeigen, dass Serien und Filme das Sexleben von Partnern völlig falsch porträtieren. Achte beim Sex darauf, dass du dich wohl fühlst und auch sexy fühlst. Ein Höhepunkt ist nicht immer das Ziel. Mach dich frei von Konventionen und hab einfach Lust und Laune.