Die Natur bekommt aufgrund der Corona-Krise gerade eine dringend notwendig gewesenen Atempause. Die Luft wird überall klarer und in Triest kommen sogar Delfine wieder direkt in den Hafen, weil keine Schiffe mehr fahren. Das gab es schon viele, viele Jahre nicht mehr.

Die Natur bekommt gerade eine Pause und zeigt ihre Freude darüber: In Triest schwimmen Delfine nach vielen, vielen Jahren wieder nahe an die Stadt, weil keine Schiffe mehr da sind. Die Tiere kommen sogar bis zu den Kaimauern nach vorne.

In Triest sind die Delphie zurück 😍

✅ Die Delphine 🐬 sind zurück 😍 Sie kommen so nah weil keine Schiffe fahren 🚢 #italia #andratuttobeneEs sind unglaubliche Phänomene, die uns durchaus den einen oder anderen Anstoß zum Nachdenken geben können 🙏

Gepostet von Lignano Journal am Freitag, 13. März 2020

Ein anderes Ergebnis der Einschränkungen durch das Coronavirus: Überall wird die Luft klarer und sauberer. Satellitenbilder hatten das schon in China sehr deutlich gezeigt, nun sind auch in Europa die ersten positiven Effekte messbar.  Der europäische Satellit „Copernicus Sentinel-5P“ hat einen deutlichen Rückgang bei Substanzen wie Stickoxid in der Atmosphäre über Italien und anderen Regionen Europas gemessen. Hauptgrund sind die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie.

Corona “macht die Luft rein”

Der Rückgang ist besonders über dem Norden messbar, dem industriellen Herzland Italiens, und deckt sich laut ESA mit der Verringerung der industriellen und gewerblichen Tätigkeiten sowie des Verkehrs infolge der extremen Notstandsmaßnahmen im Kampf gegen Corona. Wie eine Animation der ESA zeigt, sind bessere Luftwerte auch in anderen Regionen Europas erkennbar, etwa über England, Norddeutschland, den Benelux-Ländern, über Madrid und Paris.