Strandurlaub, Städtetrip, Roadtrip, etc. in Zeiten grenzenloser Mobilität ist alles möglich. Allerdings hat unsere Reiselust auch ihre Schattenseiten. Der Tourismus ist nämlich auf eine intakte Natur angewiesen, beansprucht diese aber oftmals. Bleibt man nun also trotz Fernweh zuhause oder fährt mit schlechtem Gewissen auf Urlaub? Wir zeigen dir, wie verantwortungsvoller Tourismus geht und du umweltbewusster verreisen kannst.

Dauer x Entfernung

Einfache Faustregel, passe die Dauer deiner Reise der Entfernung des Ziellandes an. Ein einwöchiger Roadtrip in Australien klingt nach mehr Stress als nach Erholung und steht außerdem in keinem Verhältnis zur klimaschädigenden Wirkung der Flugreise. Was du dir als Faustregel merken kannst: Flüge unter 700 km gilt es zu vermeiden, also auf Bahn, Bus oder Auto ausweichen und der Umwelt einen Gefallen tun. Bei Flügen ab 700 km solltest du mindestens einen Aufenthalt von acht Tagen einplanen und bei Flügen über 2.000 km einen Aufenthalt von mindestens 15 Tagen. Ein kleiner Schritt für dich, ein großer für die Umwelt.

Unsplash / Allyson Souza
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Den richtigen Reiseveranstalter wählen

Bei klassischen Reiseveranstaltern landen nur um die 15% – 20% einer gebuchten Reise als Wertschöpfung im Zielland. Anders bei WeDesignTrips, hier landen 85% im Zielland, also deutlich mehr Geld. Zu dem arbeitet WeDesignTrips mit kleinen Boutique Hotels oder Homestays zusammen, statt mit großen Hotelketten. Wie das Ganze funktioniert? Unter WeDesignTrips Wunschreiseziel raussuchen, persönliche Wünsche angeben und binnen 48h erhältst du deine maßgeschneiderte Reise – unverbindlich. Geplant wird dein Urlaub von lokalen Reiseveranstaltern die Vorort im Zielland leben und daher die besten Tipps und Tricks, für ein unvergessliches Abenteuer, kennen.  Bevor du dein Buchung abschließt, kannst du selbstverständlich noch Änderungen am Reiseplan vornehmen. WeDesignTrips verspricht ein einzigartiges Reiseerlebnis und nimmt Rücksicht auf Ressourcen – und Versprechen werden nicht gebrochen.

sponsored by WeDesignTrips
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Costa Rica bereisen

Costa Rica geht als Paradebeispiel voraus und zeigt, dass Tourismus bei konsequenter Förderung nachhaltig und ökologisch sein kann. Hier gelingt das Zusammenspiel von Natur und Tourismus besser als sonst wo. Hinter dem ökologischen Tourismus Costa Ricas steckt die “Certificación de Turismos Sostenible” kurz “CST”. Ein Siegel, welches von staatlichen Agenturen sowie Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und internationalen Organisationen, an nachhaltige Tourismusbetriebe vergeben wird. Leitgedanke dabei ist eine umfassende Nachhaltigkeitsidee, also nicht nur Naturschutz. Dem “CST” geht es unter anderem auch um die Verbesserung der Lebensqualität in den lokalen Gemeinden und der Einbindung der Touristen in das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele. Das “CST” wird seit 1997 vergeben. Weitere Tourismussiegel, die du bei der Urlaubsplanung berücksichtigen kannst sind beispielsweise der costaricanische Verhaltenskodex, gegen sexuelle Ausbeutung Minderjähriger und der Rainforest Alliance.

Unsplash / Isabella Jusková
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Grün feiern

In einigen Städten feiert man grün. In San Francisco werden im Temple Nightclub Küchenabfälle zu Bio-Diesel umgewandelt und in Chicago werden im Butterfly Social Club ausschließlich Bio Drinks und Fair-Trade-Bier ausgeschenkt. Die grünste Bilanz und damit Vorreiter in Sachen Öko Club, ist allerdings der nachhaltige Club Watt in Rotterdam. Jeder Partygast ist hier für seine eigene Öko-Bilanz zuständig. Wer tanzt generiert nämlich Energie. Tanzen fürs Klima also! Das ist Party 2.0.

Unsplash / Anthony Delanoix
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Richtig Essen

Last but not least – Essen und Einkaufen am Urlaubsort. Recherchiere am besten vorab, ob und wo es Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten mit ökologischer Ausrichtung, an deinem Reiseziel gibt. Noch besser ist es, Vorort Einheimische nach Empfehlungen fragen. So lässt es sich meist  günstiger, regionaler und leckerer speisen. Pluspunkt: die versteckten Lieblingsplätze der Einheimischen sind sicher um einiges mehr Instagram worthy als die Touri-Hotspots.

Unsplash / Ella Olsson
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