Wir alle wissen: Es ist enorm schwierig, mit sich selbst vollkommen zufrieden zu sein – vor allem in einer Zeit, in der uns von den Medien vorgeschrieben wird, was schön ist und was nicht. Manch Eine wird wegen ihrer Kurven gemobbt, andere müssen Kommentare wie “Iss mal was, du Hungerhaken” über sich ergehen lassen. Vor allem aufgrund der Entwicklung der sozialen Medien können wir wohl getrost behaupten: Es war noch nie so schwer, seinen Körper zu lieben wie heute.

Höchste Zeit also, diesem Trend entgegenzuwirken. Die Lösung des Problems werden wir allerdings nicht im Fernsehen, im Internet, oder bei unseren Mitmenschen finden – hier müssen wir selbst Hand anlegen. Und das ist bestimmt nicht leicht, aber eins ist fix: Es lohnt sich.

5 Tricks, die uns helfen, unseren Körper zu lieben

1. Aufhören, unrealistischen Körpern auf Instagram & Co nachzueifern.
Mädels, hier wird stundenlang für ein vorteilhaftes Foto posiert, auf die köstlichsten Dinge der Welt verzichtet, bis zum Umfallen trainiert und meist auch noch ordentlich retuschiert oder operiert. Klar, dass diese Ladies perfekt aussehen. Sich ihre Fotos Tag für Tag immer wieder anzusehen, führt außerdem auch nur in den seltensten Fällen dazu, dass wir unsere Ernährung umstellen, oder über Nacht zu Sports-Kanonen werden – viel mehr hat es den Effekt, dass wir uns mit uns selbst plötzlich nicht mehr wohl fühlen und anders sein wollen. Also UNFOLLOW und widme dich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens.

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2. Übung macht den Meister!
Stellt euch mindestens drei Mal pro Woche nackt vor den Spiegel, betrachtet euch und überlegt, was ihr an eurem Körper schön findet. Wer immer, wenn er sich im Spiegel sieht mit Gedanken wie “Oh Gott, das und das passt ja überhaupt nicht” kämpft, sorgt dafür, dass das Gehirn anfängt, mit dem eigenen Spiegelbild etwas Negatives zu verbinden – und das wird nach einiger Zeit so fest abgespeichert, das man es nicht mehr so schnell los wird.

Wissenschaftler fanden bereits heraus, dass man sein Gehirn ganz leicht austricksen kann, indem man – bei schlechter Laune – breit in den Spiegel grinst. Durch das Lächeln wird unserem Gehirn vermittelt, dass wir glücklich sind und es werden automatisch Glückshormone produziert. Und genau so sollte es auch bei der Wahrnehmung unseres Körpers sein – Nach dem zehnten “Mein Po ist eigentlich ganz schön”-Selbstgespräch werdet ihr merken, dass er eigentlich wirklich schön ist. Auch wenn (und vielleicht auch gerade weil) er nicht dem gängigen Ideal entspricht.

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3. Den richtigen Fokus setzen.
Verstehen, dass jeder Mensch unterschiedliche Vorzüge hat. Es gibt immer etwas, das eine Person besonders schön macht und von anderen unterscheidet. Ob es strahlende Augen sind, tolle Kurven, eine sportliche Figur, atemberaubendes Haar, volle Lippen oder markante Augenbrauen – man muss lernen, das zu zelebrieren und zu betonen, was einen ausmacht, anstatt sich auf das zu konzentrieren, was nicht “perfekt” ist.

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4. Vor Augen halten, dass wir nur einmal – und nicht ewig – leben.
Das bedeutet folglich, dass wir unsere wertvolle Lebenszeit und Jugend nicht mit solchen Unsinnigkeiten wie Sorgen über unser Aussehen verschwenden sollten. Denn ganz ehrlich: Es wird nicht besser. Unsere Haut wird faltig, unser Busen wird hängen und wir werden im Laufe unseres Lebens noch über zahlreiche weitere “Wehwechen” jammern. Das Positive, was die Zeit und das Alter mit sich bringen, ist das Verständnis für die Tatsache, dass es viel wichtigere Dinge gibt, als diese Oberflächlichkeiten. Umso früher wir das verstehen, desto sorgenfreier und glücklicher können wir unser Leben genießen – und was macht einen Menschen schöner, als ein gesundes Selbstbewusstsein und zufriedenes Lächeln?

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5. Den Satz “Eine echte Frau muss…” neu interpretieren.
Eine echte Frau muss Holz vor der Hütte haben, darf aber trotzdem nicht zu viel wiegen, braucht langes Haar, darf keine Orangenhaut haben, lange Beine bevorzugt, gerade Zähne erwünscht, Hüftspeck verboten. Hier gilt in Wahrheit nur eine Regel: “Eine echte Frau MUSS GAR NICHTS”!

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