1. Habe ich dieses Teil im letzten Jahr verwendet?

Egal, ob das ein T-Shirt ist, das seit Urzeiten in deinem Kleiderschrank verstaubt, oder eine hässliche Teekanne, die sich seit Jahren hinter anderem Geschirr in der Küchenkommode versteckt – wenn du das Teil seit einem Jahr nicht mehr angegriffen hast, kann es definitiv weg.

2. Wenn ich jetzt shoppen wäre, würde ich es dann kaufen?

Wahrscheinlich nicht. Let it go.

 
3. Habe ich ein ähnliches Teil, das den gleichen Zweck erfüllt?

Mal ehrlich: Hast du schon mal acht Töpfe gleichzeitig auf dem Herd stehen gehabt? Die Hälfte davon kannst du guten Gewissens entsorgen.

4. Möchte ich es nur nicht ausmisten, weil ich kein Geld verschwenden möchte?

Zu spät: Du hast bereits Geld verschwendet, als du den Pullover gekauft hast, den du seitdem noch nie getragen hast. Weg damit!

5. Entsorge ich es nur nicht, weil ich es bestimmt irgendwann noch repariere?

Wenn dein Küchenradio seit zwei Jahren kaputt ist, ist die Chance ziemlich gering, dass du es in den nächsten zwei Jahren endlich reparierst. Adé Staubfänger!

6. Habe ich einen realistischen Plan, es in der Zukunft noch zu verwenden?

„Aber irgendwann passe ich bestimmt wieder in diese Hose!“ – Das sagst du dir seit 2011. Wenn du seitdem keinen Schritt dahingehend getan hast, diesen Plan auch in die Tat umzusetzen – gib auf.

7. Passt das Teil denn noch zu mir?

Natürlich war dein Nietengürtel 2007 der letzte Schrei. Aber nachdem du seitdem erwachsen geworden bist und dir im letzten Jahr keine Bad Taste Party untergekommen ist, auf der du ihn noch einmal tragen wolltest, dann akzeptiere doch, dass er endlich entsorgt werden kann.