An Silvester ist es ein alter Brauch, darüber zu rätseln, was die Zukunft bringen wird. Früher wurde durch Silvesterbräuche wie Bleigießen herausgefunden, was das neue Jahr für einen bereithält. Jedoch ist es mittlerweile verboten, da das Schwermetall in geringen Mengen schaden kann.

Deshalb haben wir nach alternativen Silvesterbräuchen gesucht, die Jahr für Jahr gerne einhaltbar, aber nicht schädlich sind.

1. Rote Unterwäsche

Schöne Unterwäsche zu tragen, ist toll. An Silvester einen roten Slip und BH zu tragen noch besser. Denn es ist ein Brauch, der sich bereits wie ein roter Fanden durch die Jahre zieht. Er soll Glück für das neue Jahr bringen und findet seinen Ursprung bereits im alten Rom. Da war man nämlich davon überzeugt, dass rote Unterwäsche zum Jahreswechseln Glück bringt. Das liegt mittlerweile 2.000 Jahre zurück. Vor allem in südlichen Ländern, wie Portugal ist es nicht ungewöhnlich, dem Brauch weiterhin nachzugehen.

2. Glücksbringer verschenken

Ein weiterer, schöner Silvesterbrauch ist es, seinen Liebsten Glücksbringer zu schenken. Man möchte seiner Familie und seinen Freunden zeigen, wie sehr man ihnen ein erfolgreiches neues Jahr wünscht. Und das funktioniert nun mal am besten mit kleinen Geschenken, die einen das Jahr über immer wieder daran erinnern. Egal ob es Kleeblätter, ein kleiner Rauchfangkehrer oder ein Schweinchen ist: Glück für das kommende Jahr wird laut diesem Silvesterbrauch garantiert!

3. Zu Mitternacht Walzer tanzen

Auch das ist einer der beliebtesten Silvesterbräuche: Statt dem Bleigießen kann tanzten wir einfach um Mitternacht den Walzer. Denn es lässt sich kaum besser in ein neues Jahr starten. Tanzend mit der liebsten Person an der Seite schafft man es, 2020 glücklich entgegenzukommen. Mit klassischer Musik untermalt, schwingt man sein Tanzbein besonders gern.

4. Kaffeesatz lesen

Wenn man jedoch nicht darauf verzichten möchte, in seine Zukunft zu blicken, sollte man auf das Lesen von Kaffeesatz zurückgreifen. Hierbei findet man heraus, was das neue Jahr für einen bereithält. Den Ursprung dieses Silvesterbrauches führen viele auf den südeuropäischen Raum zurück. Im 17. Jahrhundert kam es zu einer größeren Verbreitung dieses Brauches, der sich bis in die heutige Zeit gezogen hat. Für das Lesen von Kaffeesatz eignet sich am besten Mokka.