1. Geschlechts-Stereotype.
Studien haben ergeben, dass sich Mädchen im Volksschul-Alter automatisch als weniger intelligent einstufen, als ihre männlichen Mitschüler. Terror-Forscher haben herausgefunden, dass die meisten (männlichen) Amokläufer eine Sache gemein haben: Sie wurden vor dem Terror-Akt bereits wegen häuslicher Gewalt angezeigt. Diese Dinge resultieren wohl auch aus den veralterten Frauen und Männerbildern, die Kindern immer noch vermittelt werden: “Echte Männer weinen nicht“, “Mädchen sind nicht so intelligent wie Jungs, dafür aber hübsch” oder “In der Beziehung hat der Mann die Hosen an, die Frau muss sich fügen“.

Frau Brem, die Leiterin des Vereins Wiener Frauenhäuser erklärt, dass eine Sache besonders wichtig ist, wenn es darum geht, eine Generation “gesunder Männer” heranzuziehen: “Ein ‘echter Mann’ darf keine Angst davor haben, sich Hilfe zu suchen.”, wenn er merkt, dass er Probleme hat. Und das kann nur gewährleistet werden, wenn Jungs schon im Volksschulalter vermittelt wird, dass sie Schwächen zulassen und über ihre Gefühle reden MÜSSEN, um später richtig gute Kerle zu werden.

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2. Diversität.
Egal, ob es um sexuelle Orientierungen, Behinderungen, äußerliche Andersartigkeit oder die Herkunft geht – wenn Kinder schon im Volksschulalter lernen, dass “anders sein” nichts schlechtes ist, würde die Welt bestimmt ein bisschen besser aussehen…

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3. Seelische Gesundheit.
Wenn Kinder in der Schule über körperliche Krankheiten informiert werden, sollten Dinge wie Depressionen, Ess-Störungen, Stress-Management, Mobbing und Hilfestellungen für ein glückliches Leben ebenfalls besprochen werden. Die Psychologin und Elterberaterin Dr. Karin Kaiser-Rottensteiner meint hierzu: “Glücklichsein, Lebenssinn und Herzensbildung” haben schon in der Volksschule ein eigenes Unterrichtsfach verdient.

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4. Ernährung.
Schon als Kind spielerisch zu lernen, was dem Körper gut tut und was nicht, kann sich enorm positiv auf das spätere Essverhalten und den allgemeinen Umgang mit dem Körper auswirken. Vor allem die Tatsache, dass nicht nur Süßkram und Fast-Food richtig gut schmecken, kann gar nicht früh genug gelernt werden.

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5. Selbstliebe.
Ob dick, ob dünn, ob groß, ob klein, ob hell, ob dunkel – jeder Mensch ist schön, jeder Mensch ist anders und jeder Mensch hat es verdient, geliebt zu werden sich selbst zu lieben. Diese Selbstverständlichkeiten lernen die meisten von uns leider viel zu spät – viele sogar nie. Das Thema Selbstliebe und Akzeptanz sollte deshalb schon so früh und so intensiv wie möglich mit Heranwachsenden besprochen werden.

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6. Taltentförderung.
“Ja, ich bin schlecht in Mathe, Deutsch und Sport – dafür werd ich später mal eine große Künstlerin”. Kinder, die sich mit bestimmten Dingen schwer tun, sind deshalb nicht automatisch weniger intelligent – das wird ihnen aber viel zu oft vermittelt. Deshalb ist es unglaublich wichtig, die ganz individuellen Talente von Heranwachsenden zu entdecken und zu fördern. Denn JEDER kann eine Sache ganz besonders gut. So meint etwa der bekannte Hirnforscher Dr. Gerald Hüther im Interview mit dem Spiegel: “In jedem Kind steckt ein Genie”.

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7. Umweltschutz – mit allem was dazu gehört.
Müll trennen, Sparen, der Wegwerfkultur entgegenwirken – kurz gesagt: bewusst leben. Wenn Kinder mit dem Wissen aufwachsen, dass sie etwas tun MÜSSEN, um das Wohlergehen ihres Planeten und damit auch ihr eigenes auf Dauer zu garantieren, könnte damit viel Schaden verhindert werden.

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