Bei Netflix ist nicht nur am 8. März Weltfrauentag: Hier gibt es immer eine bunte Mischung aus Serien, Filmen und Dokumentationen, die sich durch geballte Frauenpower, charakterstarke weibliche Hauptrollen und Frauen, die ihre Ziele und Träume verfolgen, auszeichnen. Auf Netflix finden sich wahre Geschichten von Einzelkämpferinnen, die ihrer Leidenschaft und Passion folgen wie Coco Chanel oder Queen Elizabeth. Aber auch Frauenteams, die nicht nur freundschaftlich verbunden sind, sondern auch geschäftlich voneinander profitieren findet man hier: Darunter die Wrestling-Mädels von GLOW und die späten Gründerinnen Grace and Frankie. Hart arbeiten und für ihre Rechte kämpfen – das tun auch Die Telefonistinnen und ab und zu auch Sophia aus  Girlboss. Kreativität, ein Gespür fürs Geschäft und das Streben nach Unabhängigkeit haben alle Protagonistinnen gemeinsam. Eigensinnig und durchsetzungsstark durchstreift Jessica Jones den New Yorker Großstadtdschungel, während die Vorstadtweiber aus Wien und die Gefängnisschwestern aus Orange is The new Black mal mit- und mal gegeneinander kämpfen. Also ab auf die Couch und entdecken, wie viele Facetten Frauenpower haben kann.

Die 9 besten Serien und Filme mit Frauenpower

  • GLOW. Die Serie ist an wahre Ereignisse der Frauenwrestling-Liga im Los Angeles der 1980er angelehnt und haut Zuschauer vor allem durch toupierte Haare und Bodyslams um. Vor diesem Hintergrund wird die fiktionale Geschichte einer arbeitslosen Schauspielerin erzählt, die mit einer einmal wöchentlich ausgestrahlten Serie über Wrestlerinnen einen letzten Versuch startet, sich ihre Träume zu erfüllen. Jenji Kohan (Orange is the New Black ) und Tara Herrmann (Orange is the New Black ) agieren als ausführende Produzentinnen.
  • The Crown. Im Alter von gerade einmal 25 Jahren wird die englische Prinzessin Elizabeth (Claire Foy) zur Königin von England. Als Elizabeth II. soll sie fortan an der Spitze eines der weltweit berühmtesten Königshäuser die Herrschaft ihres verstorbenen Vaters George VI. (Jared Harris) fortführen. Dabei muss sie sich als junge Frau in einer von Männern dominierten Welt behaupten. Einer dieser Männer ist der herrische britische Premierminister Winston Churchill (John Lithgow), mit dem sie fortan das Land regieren soll. Kräftezehrende Machtkämpfe mit dem gealterten Kriegsveteranen sind dabei an der Tagesordnung. Und als wäre dies noch nicht genug, gerät Elizabeth auch immer häufiger mit ihrem stolzen Mann Prinz Philip (Matt Smith) aneinander, der Probleme damit hat, sich mit der neuen Position seiner Frau zu arrangieren.
  • Jessica Jones. Seit einem verheerenden Autounfall, der ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder das Leben kostete,verfügt Jessica Jones (Krysten Ritter) über außerordentliche Kräfte. Einst hat sie ihre Fähigkeiteneingesetzt, um als Superheldin aktiv Verbrechen zu bekämpfen. Doch nach einer verhängnisvollenBegegnung mit dem eiskalten Kilgrave (David Tennant), der seine Mitmenschen mit bloßen Worten zwingen kann, alles zu tun, was er will, und so auch Jessica unter seiner Kontrolle Schreckliches vollführen ließ, hat Jessica ihre Karriere an den Nagel gehängt. Seitdem Kilgrave bei einem Unfall scheinbar ums Leben gekommen ist und Jessica sich – schwer traumatisiert – seinem Einfluss endlich entziehen konnte, versucht sie, sich eine neue, ruhigere Existenz als Privatdetektivin aufzubauen. Doch dauert es nicht allzu lang, bis ein rätselhafter Fall sie mit der schrecklichen Wahrheit konfrontiert: Kilgrave hat überlebt. Während sie gegen ihre eigene Angst vor ihm ankämpft, fasst sie den Entschluss, ihren früheren Peiniger ein für alle Mal zu stoppen.
  • Orange is The New Black. Die bisexuelle Managerin Piper Chapman (Taylor Schilling) führt eigentlich ein glückliches und gesetzestreues Leben mit ihrem Verlobten Larry (Jason Biggs) in New York. Umso geschockter sind sie und ihre Familie, als sie eines Tages von ihrer zeitweise kriminellen Vergangenheit eingeholt und schließlich zu einer 15-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt wird. Ein zehn Jahre zurückliegender Vorfall, bei dem sie für ihre damalige College-Geliebte Alex (Laura Prepon) einen Koffer voller Drogengeld transportiert hat, ist ihr nun zum Verhängnis geworden, nachdem eben jene Alex sie in ihrem eigenen Prozess angeschwärzt hat. So kommt es dementsprechend auch zu enormen Spannungen, als sich die beiden Frauen im Gefängnis wieder begegnen. Doch auch abseits dessen wartet auf Piper im rauen Knast-Alltag mit ihren teils ungemütlichen Mitgefangenen (u.a. Kate Mulgrew und Natasha Lyonne) die bislang wohl größte Herausforderung ihres Lebens.
  • Grace and Frankie. In Grace and Frankie spielen Jane Fonda („Grace“) und Lily Tomlin („Frankie“) zwei Frauen, deren Leben auf den Kopf gestellt wird, als ihre werten Gatten – gespielt von Martin Sheen und Sam Waterston – ihnen gestehen, dass sie homosexuell sind und ihre Ehefrauen verlassen, um gemeinsam ein neues Leben zu beginnen. Grace und Frankie sind Konkurrentinnen und Komplizinnen zugleich, die sich in Anbetracht ihrer unsicheren Zukunft wohl oder übel näherkommen. Mit Freud, Leid und reichlich Stimmungsaufhellern entdecken sie eine neue Definition des Konzepts „Familie“.
  • Die Telefonistinnen. Im Spanien der 1920er Jahre sorgen vier unterschiedliche Frauen beim Balanceakt zwischen Job und ihrem privaten Alltag für allerlei Umwälzungen. Als 1928 mitten im Stadtzentrum von Madrid eine Telefongesellschaft ihr Hauptquartier eröffnet, beginnt für viele eine neue Zeitrechnung und hunderte Frauen bewerben sich als so genanntes Cable Girl, nur wenigen allerdings ist eine der begehrten Stellen vergönnt. Zu den Glücklichen zählen unter anderem Lidia (Blanca Suárez), Marga (Nadia de Santiago), Carlota (Ana Fernández) und Ángeles (Maggie Civantos). Die Frauen stammen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, ihr Alltag ist jedoch im Wesentlichen von denselben Problemen bestimmt. In einer von Männern dominierten Welt müssen sie erst ihren Platz finden und sich behaupten – der Anfang scheint gemacht, denn nun arbeiten sie an einem Ort, der Fortschritt
    repräsentiert.
  • Girlboss. Die Inspiration für Girlboss gab der New York Times-Bestseller #Girlboss von Sophia Amoruso, der Gründerin des Modelabels Nasty Gal. Die Serie handelt von Sophia (Britt Robertson), die mit dem Verkauf von Vintage-Kleidung auf eBay beginnt und bereits im jungen Alter von 28 Jahren das millionenschwere Modeimperium Nasty Gal aufgebaute.
  • Vorstadtweiber. Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, denen es in ihrer vermeintlich heilen Wohlstandswelt der Wiener Vorstadt eigentlich gar nicht besser gehen könnte. Sie führen lukrative Ehen, tragen teure Kleider und können ein Leben voller Luxus genießen. Doch als plötzlich eine von ihnen von ihrem Ehemann mittellos vor die Tür gesetzt wird, holt sie die Realität ein. Allmählich beginnt auch die Fassade der anderen Frauen zu bröckeln und sie befürchten, dass es ihnen genauso ergehen könnte. Korruption, Intrigen und eine menge Leichen im Keller prägen den Alltag der Wiener Vorstadt. Während ihre Gatten in illegale Geschäfte verstrickt sind, bereiten die Frauen einen finanziellen Befreiungsschlag vor.
  • Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft. Als das Waisenkind Gabrielle Chanel (Audrey Tautou) den ebenso charmanten wie bisweilen widerwärtigen Offizier Etienne Balsan (Benoit Poelvoorde) kennenlernt, zieht die Näherin zu ihm auf seinen Landsitz in der Nähe von Paris und wird eine seiner vielen Frauen. Er finanziert ihr ein eigenes Hutgeschäft, mit dem sie erste modeschöpferische Erfolge feiert. Die ernste, introvertierte, aber dennoch schlagfertige Frau verbringt eine ganze Weile mit dem Lebemann und seinen Gespielinnen – auf der Pferderennbahn, im Blumenzimmer und auf luxuriösen Gartenpartys. Bei einer dieser Feiern verliebt sie sich in Arthur Capel (Alessandro Nivola). Durch ihre Liaison mit dem wohlhabenden, englischen Geschäftsmann tun sich weitere Möglichkeiten für sie auf: Gabrielle beginnt mit ihrer Kleidung zu experimentierten, zieht sich Männersachen an, entfernt unnötigen Pomp von ihren Kleidern und legt so den Grundstein für ihren späteren Erfolg im Modebusiness…