Was beim Bürsten passiert

Durch das Bürsten der Haare wird nicht nur die Durchblutung der Kopfhaut, sondern auch die Versorgung der Haarwurzeln mit Nährstoffen angeregt. Abgestorbene Haarwurzeln werden von der Kopfhaut gelöst und das Fett der Kopfhaut vom Ansatz in die Haarlängen verteilt. Das sorgt für eine Extraportion Glanz und Griffigkeit. Auch die Kopfhaut profitiert – sie wird beim Bürsten von Schmutz, Staub und abgestorben Hautschuppen befreit.

Will man das Haar möglichst schonend mit der Bürste pflegen, ist die Qualität des Produkts das A und O. Verarbeitung, Material, Form und Borsten sollten passend zur Haarstruktur bzw. Stylingvorhaben gewählt werden. Das minimiert die Strapazen fürs Haar und sorgt für zufriedenstellende Ergebnisse.

Die besten Borsten

Neben synthetischen Borsten sind Natur- oder Mischborsten besonders beliebt. Auch Spezialborsten mit Ionen-Technologie, die die statische Aufladung des Haares reduzieren können, sind am Markt erhältlich.

Grundsätzlich gilt: Naturborsten, vor allem Wildschweinborsten, sind ideal für Haare und Kopfhaut. Da die Borsten am ehesten der Struktur unseres Haares entsprechen, sind sie besonders schonend für die Mähne.

Die richtige Pflege

Nicht nur unser Haupthaar, auch unsere Bürste braucht Pflege und Reinigung. Man sollte die Borsten regelmäßig von Schmutz und Haaren befreien, da man sonst die alten Haarreste erneut im Haar verteilt. Bei Naturborsten ist eine monatliche Reinigung mit mildem Shampoo und lauwarmem Wasser vonnöten.

Das passende Modell

Rundbürste

Rundbürsten lassen in puncto Größen- und Materialauswahl keine Wünsche offen. Es gibt sie mit Keramikbeschichtung oder aus Holz, in der Mini-Variante oder XXL-Version und mit Natur- oder Nylonborsten. Mit einer Rundbürste bringt man Schwung und Bewegung in jede Frisur – sie ist für ein voluminöses Styling also ein Muss.

Rundbürste von Beliance, via Douglas um € 17,99.

Skelettbürste

Die Skelettbürste leiste essentielle Vorarbeit, wenn es ums schnelle Trocknen einer langen Mähne geht. In einem zweiten Schritt folgt dann der Griff zu einer anderen Bürste. Auch kurze, feine Haare kann man im Nu mit dieser Bürste in Form bringen.

Remington Haarbürste B97VEU Your Style, via Amazon um € 10,99.

Paddlebürste

Flach und viereckig – so sehen Paddlebürsten in der Regel aus. Ausgestattet sind sie häufig mit Stiften aus Kunststoff, die beim Föhnen für die Glättung der Haaroberfläche sorgen. Da diese Bürstenart Volumen eher entgegenwirkt, eignet sie sich hervorragen für Frauen mit dichtem, kräftigem Haar. Wer von Natur aus glatte Haare hat, der kann mit ihnen einen schönen Sleek-Look kreieren. Und: Die Kunststoffstifte regen durch den Massage-effekt die Durchblutung der Kopfhaut optimal an.

B95P Keratin Therapy Paddle Brush von Remington, via Douglas um € 10,99.

Flachbürste (oval)

Die ovale Flachbürste ist der Allrounder unter den Bürsten. Flachbrüsten sind 1a-Entwirrer und lösen kleine Haarknötchen im Nu auf – ganz unabhängig von der Haarstruktur und Haarlänge. Fürs Styling selbst sind sie hingegen eher ungeeignet.

Flachbürste Classic von wet brush, via Douglas um € 13,99.

Detangler-Bürste

Detangler-Bürsten, auch bekannt unter dem Markennamen Tangle Teezer, wurden – wie der Name schon verrät – zum schnellen und unkomplizierten Entwirren widerspenstiger, dichter Haare designt. Die weichen Synthetikborsten sind dabei besonders schonen zum Haar und entfalten ihre gleitende Wirkung auch im nassen Haar. Wer das Reißen und Zerren bei langen Haare also satt hat, der ist mit einem Detangler gut beraten.

Tangle Teezer The Original Pink Fizz, via Douglas um € 14,95.

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