Experten warnen davor, mit nassem Haar ins Bett zu gehen. Denn es reibe sich die ganze Nacht lang am Kissen und könne sich dabei spalten. So entstehe Spliss. Ist das Haar so kaputt, müsse es abgeschnitten werden. “Gehen Sie nie, nie, nie mit nassen Haaren ins Bett”, warnt Dieter Schöllhorn, Creativdirektor des Landesinnungsverbandes des bayerischen Friseurhandwerks. 

Zopf gegen Spliss

Ein Zopf beim Schlafen kann jedoch Spliss vorbeugen. Werden lange Haare nachts offen getragen, reiben sie über das Kopfkissen und verknoten sich. Durch mechanische Beanspruchung löst sich die Kittsubstanz der Haare, die Schuppenschicht wird aufgebrochen.

Die Haare fransen aus, so genannter Spliss entsteht, erklärt Kai-Uwe Dalichow, Sprecher der Friseur-Innung in Berlin. Ein Knoten oder ein geflochtener Zopf könnten die Verknotung der Haare verringern. Der Zopf sollte mit einem runden Haargummi ohne Druckstellen gebunden werden.

 

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