Sido muss sich ab heute (28. November) in Berlin vor Gericht verantworten. Dem Rapper wird vorgeworfen, vor zweieinhalb Jahren einem Mann im Berliner Club ‚Asphalt‘ eine Wodka-Flasche auf den Kopf geschlagen zu haben. Dieser erlitt eine fünf Zentimeter lange Platzwunde und eine Schädelprellung.

 

Wie die ‚Bild‘-Zeitung weiter berichtet, tritt der Unternehmer aus Karlsruhe als Nebenkläger auf. Der Vorwurf der Anklage lautet gefährliche Körperverletzung. Sido, der mittlerweile verheiratet ist und einen kleinen Sohn hat, bestreitet die Tat. Bereits im November 2012 erklärte er gegenüber der Zeitung ‚Welt‘, Leute hätten komische Ideen, um an Geld zu kommen. Das Gericht prüfte den Vorwurf und hat die Anklage letzten Endes zugelassen.

 

Für den Fall wurde nur ein Verhandlungstag angesetzt und es wurden keine Zeugen geladen. Dem 33-Jährigen droht, falls er in dem Fall schuldig gesprochen wird, eine Freiheitsstrafe von maximal vier Jahren. Der Rapper ist bislang nicht vorbestraft. Er wurde 2009 schon einmal wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Das Verfahren wurde aber mit dem Einverständnis aller Beteiligten gegen eine Geldauflage von 14.000 Euro eingestellt.

 

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