Christina Fischer aus Florida wollte ihr Baby die ganze Schwangerschaft über zur Adoption freigeben. Sie hatte bereits potentielle Adoptiv-Eltern gefunden und alles fix geplant. Als Christina schwanger wurde, war sie obdachlos und entschloss sich, ihrem Kind die Chance auf ein besseres Leben – als das eigene – zu ermöglichen.

Wie die lokale Zeitung Northwest Floria Daily News berichtet, reisten die vermeintlichen Adoptiv-Eltern wie vereinbart am Tag der Geburt nach Florida, um ihr zukünftiges Baby abzuholen. Doch schlussendlich kam alles ganz anders, als gedacht…

Genetische Fehlbildung

Christinas Baby kam mit dem sogenannten “Treacher Collins Syndrom”, einer schweren genetischen Fehlbildung im Gesicht, auf die Welt. Als die Adoptivmutter das kleine Mädchen sah, begann sie zu schreien und verließ sofort das Zimmer. “Ich habe nie wieder etwas von ihr gehört”, so Christina.

So schwierig das Leben auf dieser Welt für die kleine Abigail begann, so schön ging es weiter. Christina war entsetzt, dass das Pärchen ihr Baby nicht wollte und entschied, ihre kleine Tochter zu behalten. “Ich habe es als Zeichen gesehen, dass sie zu mir gehört”, erklärt sie. Nachdem Christina aber kaum Geld zur Verfügung hatte und weder das Glück eines soziales Netzwerks genoss, noch auf die Hilfe des Staates zählen konnte, bat sie im Netz um Spenden.

Die Geschichte berührte die Social Media Community so sehr, dass Christina und ihrer kleinen Abigail innerhalb kürzester Zeit 12.000 Dollar zur Verfügung gestellt wurden.

Christina arbeitet nun als Kellnerin und verspricht sich und ihrer Tochter: “Sie wird ein völlig normales Leben führen…”. Die Botschaft an die Fast-Adoptiv-Eltern lautet: “Sie verpassen das tollste Baby der Welt.”