Jungs tun sich ja meist nicht so schwer damit, zu kommunizieren, wie sie ihren Blowjob mögen. Das liegt vermutlich unter anderem daran, dass durch die (männerdominierte) Porno-Industrie bereits viel offener mit dem Thema umgegangen wird, als vergleichsweise mit der oralen Befriedigung der Frau. “Nicht so fest”, “langsamer”, “schneller”, “mehr Augenkontakt” – die Anweisungen scheinen nur so zu sprudeln, wenn wir die Herren der Schöpfung oral befriedigen.

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Höchste Eisenbahn also, für ein bisschen Gleichberechtigung in Sachen “Down Under” zu sorgen, und jenen Damen, die ihre Lover (noch) nicht ganz selbstbewusst und locker flockig in die richtige Richtung navigieren können, oder Angst haben, sie mit Kritik zu verunsichern, mit ein paar kleinen Tipps für ein unvergessliches orales Vergnügen auszuhelfen.

So bringst du ihm Cunnilingus bei, ohne dass er merkt, dass er sich im Unterricht befindet:

1. Let’s talk about sex, baby!
Wenn man zu gehemmt ist, WÄHREND dem oralen Spaß gerade heraus zu sagen, was man wie und wo mag, kann man Vorlieben und No-Go’s auch mal ganz beiläufig DAVOR oder DANACH ansprechen. So kann man beispielsweise einfach nach dem Sex sagen, was beim nächsten Mal unbedingt wiederholt werden sollte und was man nicht so prickelnd fand. Auch Verbesserungsvorschläge, solange sie vorsichtig und liebevoll formuliert werden, sind durchaus erwünscht. Am besten ist die Kombination aus einer Sache, die er/sie wenn möglich noch etwas optimieren könnte und einer Sache, die unglaublich gut war. So fühlt sich die Kritik nicht ganz so nach Kritik an – und alle sind happy.

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2. Lass dein Becken sprechen.
Die Vagina während des Cunnilingus Richtung Mund zu drücken kann etwa als Zeichen für “etwas fester bitte” verwendet werden, sie vom Mund wegzubewegen hingegen als Symbol für “too much”. Das passiert bei den meisten ohnehin automatisch, aber lustvolles Kreisen des Beckens suggeriert deinem Lover, dass er gerade goldrichtig liegt.

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3. Fingerspiele in Ehren…
Zeig ihm, dass zusätzlicher Handeinsatz beim Cunnilingus sehr prickelnd sein kann – am besten, indem du selbst Hand anlegst und ihm so vorgibst, welche Knöpfe gedrückt werden müssen.

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4. “Vorsicht, Liebster!”
Männer glauben oft fälschlicherweise, nur weil ihre Zunge weicher ist, als ihr Finger, könnten sie sich beim Oralverkehrt mit vollem Anlauf auf die Klitoris stürzen. Die ist – wie WIR bereits wissen – allerdings viel zu empflindlich und mag (zumindest anfangs) zarte Berührungen und vorsichtiges Herantasten. Deinem Partner einmal mehr zu verklickern, dass in der Kitzler-Region Fingerspitzengefühl angesagt ist, kann wahre Wunder bewirken. PS: Wenn wir schon bei der Klitoris sind, sollte ihm/ihr auch von Anfang an klar gemacht werden, dass sich der Cunnilingus-Fun nicht IN, sondern eher im äußeren Bereich der Vagina abspielen sollte.

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5. “Down under” sollte nicht auf den Intimbereich beschränkt werden.
Beim Oralverkehr ist es auch besonders aufregend, wenn andere Körperteile miteinbezogen werden. Nimm seine Hände und leg sie auf deine Brüste, auf deine Vagina oder auf den Po. Bewege seinen Kopf zur Innenseite deiner Oberschenkel, so dass er auch diesen – sehr empfindlichen Teil – liebkosen kann. Überwinde dich, ihn vorsichtig in die richtigen Regionen zu lenken. Es lohnt sich.

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6. Merci, Cherie!
Wenn dein Partner den Rhythmus gerade richtig raus hat, gib ihm Bescheid. Schenk ihm ein “genau so” oder “nicht aufhören” – mach ihm einfach irgendwie klar, dass er sich am richtigen Weg befindet und sag ihm auch danach, dass du es sehr genossen hast.

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