Sich zu entschuldigen ist alles andere als leicht. Ob in Beziehungen, unter Freunden, in der Familie oder bei Kollegen – wenn man etwas falsch gemacht hat, muss man dafür gerade stehen, das Ego hinten anstellen und einfach auch mal “Sorry” sagen. Und zwar nicht so ein dahergesagtes, halb ernst gemeintes “Sorry”, sondern ein “Tut mir Leid”, das von Herzen kommt, und ehrlich um Vergebung bittet.

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Wissenschaftler der Ohio State University haben nun untersucht, was eine gute Entschuldigung ausmacht. Die Forscher analysierten in zwei Studien mit über 700 Versuchskaninchen sechs verschiedene Komponenten, die eine gute Entschuldigung unbedingt beinhalten sollte.

So entschuldigst du dich laut Wissenschaft richtig:

1. Ein ehrliches “Es tut mir sehr Leid” sollte den Anfang machen.
2. Erläutere, was deiner Meinung nach schiefgelaufen ist – und warum.
3. Erkläre dich alleine und uneingeschränkt für deinen Faux-Pas verantwortlich.
4. Reue bekunden: Erkläre, warum du es nicht noch einmal so machen würdest, und was du daraus gelernt hast.
5. Mach ein ernst gemeintes Angebot, den Schaden wieder gut zu machen.
6. Bitte um Vergebung.

Die Untersuchung zeigt, je mehr dieser Elemente eine Entschuldigung enthält, umso eher wird verziehen. Die wichtigste dieser sechs Komponenten ist laut den Psychologen aber, die volle Verantwortung für seine Tat zu übernehmen. Ein kleinlautes “Ich weiß, ich hab einen Fehler gemacht, aber du warst auch nicht ganz unschuldig, weil…” kommt gar nicht gut an, und wird von den Betroffenen nicht als echte Entschuldigung wahrgenommen.