Vieles, was wir wie selbstverständlich jeden Tag genießen, ist in anderen Teilen der Welt – aus mehr oder weniger nachvollziehbaren Gründen – nicht so leicht zu kriegen. Wir verraten in unserer Dia-Show, welche Lebensmitteln anderswo verboten sind und warum:


Kinderüberraschungseier: Etwas zum Spielen und etwas zum Naschen? Nicht in den USA! Dort sind Süßigkeiten, die ein nicht essbares Objekt beinhalten, seit 1939 verboten.

Kugelfisch: Japanischer Kugelfisch gilt als nicht ganz ungefährliche Spezialität! Genau das ist auch der Grund, warum sein Genuss in der EU verboten ist. Schließlich kann bei dessen Zubereitung nie gänzlich ausgeschlossen werden, dass das in einigen Körperteilen und manchmal auch in der Haut des Fisches enthaltene Tetrodotoxin vollständig entfernt wurde. Ist das nämlich der Fall, kann das Gift zu einem Herzstillstand führen. Wem das keine Angst macht, kann den Fisch in Japan probieren. Dort haben einige Köche eine spezielle Lizenz, um ihn ordnungsgemäß zuzubereiten.

Rohmilch: Milch in ihrer Ursprungsform darf in 20 amerikanischen Bundessaaten nicht verkauft werden. Aus Angst vor möglichen Keimen muss die Milch vorher immer pasteurisiert worden sein.

Samosas: Den köstlichen indischen Teigtaschen wurde in Somalia wohl ihre dreieckige Form zum Verhängnis. Die islamistische Miliz Al-Shabaab, die vor allem im Süden des Landes über viel Macht verfügt, hat Samosas verboten, weil sie an die heilige Dreifaltigkeit des Christentums erinnern könnten.

Haggis: Ein Verbot, dass für die meisten von uns wohl leicht zu verschmerzen wäre: Die schottische Spezialität Haggis (mit Innereien gefüllter Schafsmagen) ist aufgrund der enthaltenen Schafslunge in Amerika nicht erhältlich.