Sparen oder ausgeben: Welcher Geld-Typ bist du?

Vorsichtig, sparsam oder verschwenderisch – wie gehst du mit den Finanzen um?

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Die Sparmeisterin: Du legst jeden Cent auf die Seite, um ein großes Ziel zu erreichen – beispielsweise eine längere Reise oder ein Auto. Diesem Ziel ordnest du vieles unter, was deinen Freundinnen seltsam vorkommen kann. Dir ist das aber egal. Nur manchmal kommen dir Zweifel an deiner Sparwut, zum Beispiel, wenn du die Zinsen auf dem Sparbuch siehst oder siehst, wieviel Spaß anderen beim Geldausgeben haben. Aber dann geht es mit dem Sparen munter weiter.

 

Die Vorsichtige: Ständig checkst du deinen Kontostand, überprüfst Überweisungen und kontrollierst Kreditkarten-Abrechnungen akribisch. Gut so, denn schließlich passieren oft Fehler. Allerdings kann die Kontrollitis auch dazu führen, dass du anderen auf die Nerven gehst, beispielsweise, wenn du im Restaurant die Rechnung überprüfst.

 

Die Verschwenderin: Geld ist dazu da, sofort und überall Wünsche zu erfüllen. Dein Konto ist nur in den seltensten Fällen im Plus, doch allzu viele Gedanken verschwendest du daran nicht. Sobald du die nächste Schnäppchen-Reise und das unverzichtbare Teil im Modegeschäft siehst, verdrängst du den Gedanken an eine Ausgaben-Einnahmen-Rechnung.

 

Die Geizige: Sparen ist eigentlich nicht der richtige Begriff für das, was du mit deinem Geld tust. „Horten“ wäre der richtige Ausdruck: Du willst nichts davon hergeben und drehst sprichwörtlich jeden Cent zweimal um, bevor du ihn ausgibst. Im Supermarkt drehst du endlose Runden, um das billigste Produkt zu finden. Nur hin und wieder vergisst du dich selbst und schlägst beim Sale schrecklich zu – nur um dann wochenlang ein schlechtes Gewissen zu haben....

 

Die Auskennerin: Wer über Geld nicht Bescheid weiß, ist selbst schuld. Du kennst dich in der Finanzwelt besser aus als bei dir daheim, kennst die aktuellen Zinssätze aller großen Wirtschaftsräume, beherrschst das Aktien-Einmaleins und siehst dir gerne Börsenberichte im Fernsehen an. Was in der Praxis nicht unbedingt bedeutet, dass du über viel Geld verdienst, denn schließlich gehört zur richtigen Veranlagung auch viel Glück dazu. Was dich nicht daran hindert, deinen Freundinnen endlose Vorträge zu halten.

 

Die Schlampige: Aus der Waschmaschine holst du mehrmals wöchentlich nicht nur gewaschene Kleidungsstücke, sondern Geldscheine und Münzen – schließlich hast du an allen möglichen und unmöglichen Stellen Geld gelagert, also auch in Hosentaschen. Geld ist Mittel zum Zweck, wirklich sorgsam gehst du nicht damit um. Die Übersicht über deine Finanzen hattest du noch nie und du erachtest das auch nicht für nötig. Hauptsache, es ist immer ein wenig Geld da.

 

Übrigens ist es auch möglich, dass du mehrere Geldtypen in deiner Person vereinst. Und wenn du einen Partner hast, der ein komplett anderer Typ ist, könnte das spannend werden – oder auch ausgleichend wirken.

 

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