Die 30-jährige Britin nahm einem Bericht der Daily Mail zufolge ab dem dritten Schwangerschaftsmonat unter anderem abgeschabte Ziegelsteine, Sand und Mörtel zu sich. Ihrem Partner verheimlichte sie die absurden Gelüste – aus Angst vor Ächtung und Unverständnis.

“Ich habe ein Messer verwendet, um Stücke aus den Ziegelsteinen an der Außenwand unseres Hauses heraus zu schaben, damit ich meine Gelüste befriedigen konnte”, sagte Mason im Gespräch mit der Daily Mail. Nachdem sie den Sand gegessen hatte, habe sie sofort Erleichterung empfunden. Doch nur wenige Tage später kehrten die Gelüste zurück. Ab dem sechsten Monat zeigte das krankhafte Essverhalten der werdenden Mutter schließlich erste körperliche Folgen: Verdauungsstörungen und beschädigte Backenzähne.

Nachdem die werdende Mutter bereits mehrere Ziegelsteine im Haus bearbeitet und mit Messern ausgehöhlt hatte, wurde ihr Lebensgefährte misstrauisch und sie gestand ihre Essstörung.

In weiterer Folge wurde bei der jungen Frau das Pica-Syndrom diagnostiziert. Dabei handelt es sich um eine seltene Essstörung, bei der Menschen Dinge zu sich nehmen, die allgemein als ungenießbar oder auch ekelerregend angesehen werden. Für die Britin eine Erleichterung, da sie sich durch die Diagnose laut eigenen Angaben sicher sein konnte, dass sie “nicht verrückt” geworden sei, wie sie der Daily Mail im Interview verriet.

Obwohl die Ärzte ihr eine Therapie nahelegten, aß sie weiterhin Sand und abgeschabten Mörtel – spuckte die Substanzen nach dem Kauen jedoch aus, anstatt sie zu schlucken. Drei Monate nach der Geburt ihres Sohnes waren die Essensgelüste dann verschwunden.