Hair Cut: Dieser Schnitt passt zu deiner Haarstruktur

Unterschiedliche Haare brauchen unterschiedliche Schnitte. Eine Haarexpertin verrät, worauf wir jetzt bei den jeweiligen Wallemähnen achten sollten.

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Haaresaga(miss)

FEINES & DÜNNES HAAR


Der Profi-Tipp: „Bei feinem Haar eignen sich kurze oder mittellange Schnitte bestens. Wichtig: Keine Stufen schneiden, sondern lieber alle Haare auf eine Länge stutzen, das sorgt für mehr Fülle. Ein kinnlanger wavy Bob lässt sich beispielsweise toll stylen.“


So funktioniert’s: Einfach einen tiefen ­Seitenscheitel ziehen und die Haare mit den Fingern lässig auf die andere Seite schupfen. Damit der voluminöse Undone-Look länger hält, etwas Salzspray ein­arbeiten, das sorgt für mehr Griffigkeit.

 

STÖRRISCHE LOCKEN


Der Profi-Tipp: „Kräftiges und lockiges Haar kommt super zur Geltung, wenn es etwas länger ist, denn dadurch fällt es schwerer und die Locken sehen nicht so krisselig aus. Wenn man das Deckhaar leicht durchstuft, bekommt die Frisur ­zusätzlich Schwung und Leichtigkeit. Ein geometrischer Schnitt ist hier meist zu starr.“


So funktioniert’s: Das Deckhaar abteilen und am Hinterkopf zu einem Half-up-Dutt binden – dieser Look kommt bei Wellen toll zur Geltung und geht dazu blitzschnell.

 

FETTES HAAR

 

Der Profi-Tipp: „Wenn das Haar sehr schnell nachfettet, empfehle ich Frisuren, die leicht zu pflegen sind. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Pagenkopf oder ein Pixie. Diese Schnitte lassen das Haar nicht so strähnig wirken. Wichtig: Nie zu heiß waschen und föhnen und zu leichten Pflege­produkten greifen.“


So funktioniert’s: Trockenshampoo (gibt es meistens auch in praktischen Reisegrößen) immer griffbereit
haben. Egal ob am ganzen Kopf oder nur auf einzelne Partien gesprüht: Das Haar wirkt nicht mehr fett und bekommt eine Struktur, mit der sich nahezu jede Frisur umsetzen lässt.

 
DICKES & SCHWERES HAAR

 

Der Profi-Tipp: „Dickes und schweres Haar braucht Leichtigkeit. Das gelingt am besten mit Stufen in allen Längen. Die unterschiedlichen Partien sollten aber in einer Linie verbunden sein. Die Haarstruktur eignet sich toll für einen Pony, allerdings darf dieser nicht zu lang und schwer fallen.“


So funktioniert’s: Einfach einen Seiten­scheitel ziehen und einen lockeren Zopf flechten. Durch die unterschiedlichen Stufen stehen einzelne Strähnen heraus – das sorgt für einen verspielten Undone-Look.

 

WIRBEL& WELLEN


Der Profi-Tipp: „Sobald der Friseur erkennt, dass Wirbel und/oder einzelne Wellen vorhanden sind, muss deren Verlauf beim Schneiden berücksichtigt werden. Wenn der Wirbel im vorderen Bereich sitzt, kann man auch einen seitlichen Pony in Erwägung ziehen. Am besten nicht zu kurz schneiden. Fürs Bändigen zu Föhn und Glätteisen greifen.“


So funktioniert’s: Durch die Bewegung im Haar kommen Messy-Frisuren gut zur Geltung. Also ruhig mal zwischen wilden Dutts und lockeren Ponytails variieren.

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