Diese Stadt schillert: Wenn mittags die Sonne am höchsten Punkt steht, das Mittelmeer funkelt und die Menschen in der Sonne relaxen, ahnt man nicht, dass wenige Stunden später der Strand aus einem anderen Grund schillern wird: wenn das Partyvolk in einer der Strandbars das Nachtleben einläutet, um bis zum Sonnenaufgang in der tolerantesten Metropole Israels zu feiern.

“/home/lifestyle/1422911/Siesta-Fiesta_Das-perfekte-Wochenende-in-Valencia?direct=1456261&_vl_backlink=/home/lifestyle/1456261/index.do&selChannel=” title=”Siesta & Fiesta in Valencia”>Siesta & Fiesta in Valencia



 

 

„Tel Aviv” heißt auf Deutsch „Frühlingshügel” und ist eine junge Stadt: Erst 1908 gegründet, ist ein Drittel der Bewohner zwischen 18 und 35 Jahren alt. „Kinder spielen eine große Rolle in Familien, deshalb ist das durchschnittliche Alter gering und das Stadtbild jung”, erklärt miss-Insider Bar, der in Tel Aviv lebt und uns die Stadt zeigt. Wir treffen ihn in der Banana-Beach-Bar (Herbert Samuel 9), wo man den schönsten Sonnenuntergang Tel Avivs sieht und nach dem Schwimmen Wassermelone mit Schafskäse futtert.

 

Den ganzen Tag hört man ein markantes Geräusch, ein stetes Klock-klock, denn am Strand wird Matkot gespielt, quasi der israelische Nationalsport. Mit zwei Holzschlägern wird ein Ball hin und her geschlagen; geht man ins Wasser, muss man aufpassen, nicht von einem Ball erwischt zu werden. „Die Leute sind sehr sportlich“, erklärt Bar. Deshalb gibt es öffentliche Outdoor-Fitnessplätze, an denen man kostenlos trainieren kann. Und wieder: klock-klock, und knackige Jungs mit Waschbrettbauch jagen ihren Bällen hinterher, während sie einen mustern.

 

Woher seid ihr?“, „Was wollt ihr euch ansehen?“, „Habt ihr Fragen?“, sprechen die Leute uns an, ein Lächeln ist selbstverständlich. „Israelis sind ein freundliches Volk. Sie sind hilfsbereit, gut gelaunt und redselig“, erklärt Bar, der nach rechts und links deutet und uns die Strände erklärt. Tel Aviv hat nicht nur 300 Sonnentage im Jahr, sondern auch einen 14 Kilometer langen Sandstrand. Der Tayelet, wie die Strandpromenade genannt wird, ist in unterschiedliche Abschnitte gegliedert. Der Hilton-Strand beim gleichnamigen Hotel ist ideal zum Schwimmen, eine spezielle Beleuchtung macht Surfen sogar nachts möglich. Am Gordon-Strand gibt’s einen Swimmingpool auf einem Holzdeck mit Blick auf das Meer und den Jachthafen, der Metzitzim-Strand ist orthodoxen Juden vorbehalten. Der Gordon-Beach ist einer der beliebtesten, aber stark besucht. Das beste Frühstück an diesem Strand gibt’s im La-La-Land (Herbert Samuel 131), angeblich das Lieblingsrestaurant von Til Schweiger in Tel Aviv. Spaziert man weiter, findet man am Almah-Beach das Manta Ray, ein unscheinbares Strandlokal, das tolles Essen hat und auch ein Promitreff ist: Hier schaut Madonna vorbei, wenn sie in Tel Aviv ist. Unbedingt kosten: Calamares mit Shrimps oder Feigen in Parmesansauce.