In unserer Welt der Illusionen ist es ganz normal, dass – vor allem weibliche – Stars nach Fotoshootings noch ordentlich mit Photoshop zurechtgemacht werden – selbst wenn das gar nicht nötig wäre. Die Oberschenkel werden dünner, die Brüste größer und die Taille schmaler. Deshalb verwundert und begeistert es umso mehr, dass die US-Glamour die “Girls” aus der gleichnamigen Erfolgs-Serie dieses Mal ganz natürlich auf dem aktuellen Cover zeigt.

Hier posiert Lena Dunham, die sich schon seit Jahren für ein positives Körperbild einsetzt, sexy mit ihren Serien-Kolleginnen.

Ein Detail, das dabei gleich auffällt: Die Cellulite am Oberschenkel wurde der Schauspielerin nicht, wie normalerweise üblich, einfach weg-retuschiert. Und diese Ehrlichkeit kommt gut an. Dunham bedankte sich am Dienstag auf Instagram bei allen Frauen, die “den Weg vorgeben, die weibliche Figur zu inspirieren und zu normalisieren” sowie beim US-Magazin dafür, “dass meine Cellulite ab heute am Zeitungskiosk dabei mithelfen kann”.

Die gesamte Ausgabe der Zeitschrift ist nach eigenen Angaben zu 100% “Made by Girls”. Außerdem wird betont, dass es volle Absicht war, Frauen ausnahmsweise mal ohne Weichzeichner auf einem Titelblatt zu zeigen. Zwar wirken die Gesicher der Ladies bei genauerem Betrachten immer noch ziemlich weich gezeichnet, aber so ein bisschen Cellulite ist ja auch schon mal ein Fortschritt – schließlich haben wir sie ja (fast) alle.

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