Es ist wohl kein Geheimnis, dass Tiere miteinander kommunizieren. Aber wie läuft das mit uns Menschen? Verstehen Tiere, wenn wir mit ihnen oder untereinander sprechen? Die Antwort: Ja, tun sie. Allerdings drücken sie das einfach anders aus.

Wird dein Hund nervös, wenn du mit deinem Partner streitest? Verkriecht sich deine Katze ins letzte Eck, wenn du wütend bist? Das sind nur ein paar der Dinge, die zeigen, das uns Tiere sehr wohl verstehen können.

1. Affen

Dass Affen äußerst klug sind, müssen wir euch nicht mehr erklären. Aber wusstet ihr auch, dass die meisten Affen uns Menschen in männlich, weiblich, Kinder und Erwachsene unterscheiden können? Da liegt es dann natürlich auch nicht fern, dass Affen die unterschiedlichen Stimmungen, Gestiken und Aussagen, die wir Menschen tätigen, wahrnehmen und auch darauf reagieren. Natürlich wollen wir in dem Zusammenhang auch die Frage, ob Menschen und Affen befreundet sein können, nicht unbehandelt lassen. Eine Art Real-Life-Mogli-Story wurde 2017 publik. Ein Video eines etwa einjährigen Jungen ging um die Welt, der mit einer ganzen Gruppe an Affen spielt und laut Berichten eine enge Bindung zu den Tieren hatte.

Forscher des Max-Planck-Instituts haben in einer Studie außerdem herausgefunden, dass Affen wissen, wenn sich ein Mensch irrt und diese dann auch auf den Irrtum hinweisen.

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2. Katzen

Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Katzen weit mehr verstehen, als ihren Namen. Auch wenn es so scheint, als hätten sie oft gar keinen Bock uns Menschen zu verstehen, können sie mehr, als wir denken. Sehen, riechen, hören, schmecken und fühlen können sie sogar drei- bis siebenmal besser als unsereins. Katzen beobachten uns oft genauer, als wir vermuten und wissen, wie sie sich verhalten müssen, damit sie bekommen, was sie wollen.

Die Forschung, inwiefern Katzen uns Menschen verstehen, gibt es noch nicht lange. Bisher konnte man aber herausfinden, dass Katzen die Gestik der Menschen sehr wohl verstehen, wenn sie den Tieren den Weg mit dem Finger zum Futter zeigen. Das berichten auch japanische Wissenschaftler gegenüber der Fachzeitschrift Scientific Reports. Und auch das eigene Verhalten ändern Katzen oft, je nach der Stimmung ihrer Besitzer.

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3. Delfine

Auch Delfine gelten als besonders intelligent. Mal abgesehen davon, dass man sie ähnlich wie Hunde trainieren kann, können die Säugetiere auch mit Menschen kommunizieren. Nicht selten werden Berichte veröffentlicht, in denen Delfine Schiffbrüchige bis an einen Strand geschleppt und ihnen somit das Leben gerettet haben.

Seit Jahren versuchen Forscher daher, das äußerst soziale Verhalten der Delfine zu verstehen. Unter Wasser geben die Tiere eine Reihe an Lauten von sich und kommunizieren so miteinander. Mehrere Mess- und Übersetzungsgeräte wurden bereits entwickelt, damit wir in Zukunft eventuell mal mit Delfinen “sprechen” können.

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4. Vögel

Zur Spezies intelligenter Tiere gehören auch Vögel. Krähen und Tauben sind sogar so weit, dass sie Gesichter von Menschen nicht nur erkennen, sondern sich auch merken können. Forscher der Université Paris Ouest Nanterre La Défense haben dazu Tauben in einem Park gefüttert, dann verjagte eine der zwei Wissenschaftlerinnen die Tiere, die andere ließ die Tauben in Ruhe. Als die beiden Frauen erneut in den Park kamen, wurde jene Forscherin, die die Tauben zuvor verjagte, von den Tieren gemieden.

Auch Wellensittiche kommunizieren mit Menschen und zeigen mit ihrer Körpersprache, dass sie uns verstehen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Papageien. Bereits bekannt ist ja, dass die bunten Tiere menschliche Laute wahrnehmen und sie reproduzieren können. Dass Papageien aber auch (im Gegensatz zu vielen Menschen) in der Lage sind, Wahrscheinlichkeitsrechnungen zu verstehen, wusstet ihr aber bestimmt noch nicht 😉 Zwei Biologen der Universität in Auckland haben herausgefunden, dass die Tiere zwischen relativen und absoluten Häufigkeiten unterscheiden und Statistiken berücksichtigen können, wie sie im Fachmagazin Nature Communications berichten.

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5. Hunde

Last but not least: Hunde! Die dürfen in dieser Aufzählung natürlich nicht fehlen. Laut einer Studie ist den Tieren die Fähigkeit, Menschen zu verstehen, bereits angeboren. Mal abgesehen davon, dass Hunde auf ihren Namen hören, Befehlen folgen und bellen, wenn sie ein Anliegen haben, können sie noch weit mehr. So ist es auch nicht verwunderlich, dass viele Hunde nervös werden, sobald sich die Stimmung des Menschen ändert. Sei es, dass man traurig ist, streitet, Angst hat oder einfach nur happy ist.

Hunde nehmen eine Veränderung wahr und suchen dann meist sofort Körperkontakt um herauszufinden, was nun anders ist. Oder um zu signalisieren: “Hey, ich bin für dich da“.

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