Als die Australierin Meg Ireland im Jahr 2014 schwanger war, stellte sie stolz einige Fotos ins Netz – darunter auch ein Selfie mit ihrem großen Babybauch. Doch ihre Bilder gerieten in falsche Hände: Durch Zufall musste sie erfahren, dass dieses Babybauch-Bild – gemeinsam mit 15 anderen Fotos – auf einer “Preggophilia”-Website stand, einer Pornoseite für Menschen, die auf schwangere Frauen stehen.

Fotos von ahnungslosen Schwangeren auf einer Porno-Website

Als sie die Seite durchscrollte, stieß sie auf unzählige Fotos von Frauen, die offensichtlich keine Ahnung hatten, dass ihre Schwangerschaftsfotos auf einer Pornowebsite zu finden waren.

Nun ging Meg mit der Geschichte an die Öffentlichkeit – um auch andere Schwangere zu warnen. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie:

“Mein Bauch wurde zum Online-Phänomen – aber leider nicht wegen einer guten Sache.

Dieses Foto von meinem Bauch – gemeinsam mit 15 anderen Fotos von mir – tauchte auf einer “Preggophilia”-Website auf. Das ist eine Pornoseite für Menschen, die auf schwangere Frauen stehen.

Ich sehe so viele Frauen, die Fotos ihrer Babybäuche ins Internet stellen, und jetzt hoffe ich sehr für sie, dass sie nicht in die Hände von jemandem geraten, wo sie nicht hingehören.

Wir sollten uns doch keine Sorgen darüber machen, dass Menschen unsere Fotos stehlen, aber leider passiert es die ganze Zeit!

Als ich durch diese furchtbare Seite scrollte, um mein eigenes Bild zu finden, sah ich wirklich widerliche Sachen. Menschen, die Fotos ihrer Frauen zur Schau stellten, Männer, die Fotos ihrer Schwägerin hochgeladen hatten – und sogar Frauen, die Fotos ihrer Kolleginnen im Netz teilten. Ich konnte nicht glauben, was ich da sah.

Wem sollte ich die Schuld geben? Die Leute meinten, ich sei selbst schuld, weil ich Fotos von mir ins Netz gestellt habe – und das, obwohl mein Facebook-Profil zu diesem Zeitpunkt privat war. Doch ich sehe das anders.

Es ist mir egal, dass jemand einen Screenshot meiner Fotos gemacht hat, um sie einer anderen Person zu zeigen. Aber was sie damit angestellt haben, bereitet mir ein flaues Gefühl im Magen.

Warum solltest du denn damit rechnen, wenn du deine Fotos in ein soziales Netzwerk stellst?

Also seid vorsichtig, wer euch in sozialen Medien folgt oder hinzufügt. Und blockt sie, wenn sie wie verrückte Ar***löcher aussehen.

Die Moral von der Geschichte: Ich möchte noch ein Baby und nochmal einen so großen Bauch wie diesen!”