Man muss Arnold Schwarzenegger einfach lieben – vor allem in letzter Zeit. Seit der Umgangston in seiner Wahlheimat Amerika nämlich (auch dank Mr. Trump) etwas rauer geworden ist, beginnt der politisch aktive Schauspieler mehr und mehr, Farbe zu bekennen und sich für Minderheiten stark zu machen. Und spätestens seit sich Arnie mit dem aktuellen US-Präsidenten angelegt hat, ist seine Fangemeinde noch um einiges gewachsen.

Via Twitter meinte Arnie vor einigen Monaten: “Hey Donald, ich habe eine großartige Idee. Warum tauschen wir nicht einfach unsere Jobs? Du übernimmst das Fernsehen, weil du so ein Quotenexperte bist, und ich übernehme deinen Job. Dann können die Leute endlich wieder ruhig schlafen. Ja?”

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“Ihr inspiriert mich!”

Nun begeistert Schwarzenegger mit seinem Einsatz gegen Mobbing im Netz. Am Freitag besuchte der Schauspieler die Special Olympics im Grazer Stadion in Liebenau und gratulierte den Teilnehmern als Ehrengast zu den “besten Winterspielen aller Zeiten”. Die Sportler bezeichnete er als die “besten Athleten der Welt.”

Online-Mobbing

Neben den zahlreichen positiven Kommentaren reihten sich natürlich auch wieder viele negative Reaktionen auf Arnies Posting. Darunter etwa diese: “Die Special Olympics machen keinen Sinn. Olympische Spiele sind dafür da, dass die besten Athleten der Welt miteinander konkurrieren. Spastis gegeneinander antreten zu lassen, ist genau das Gegenteil”.

Schwarzenegger nahm sich die Zeit, auf diesen (unglaublich dämlichen) Kommentar ganz in Ruhe und ausführlich einzugehen. Das ist seine Antwort – die mittlerweile tausende Male geliked und geteilt wurde: 

Arnie weist Internet-Troll in die Schranken

So dumm und böse dieser Kommentar auch ist, ich werde ihn (noch) nicht löschen, weil er auch ein lehrreicher Moment ist. Du hast zwei mögliche Wege, die du in deinem Leben gehen kannst. Im Moment, und das kann ich dir garantieren, haben diese Athleten mehr Mut, Mitgefühl, Köpfchen und Talent – eigentlich mehr von jeder positiven menschlichen Eigenschaft – als du. Also begib dich doch lieber auf ihren Weg – du könntest von ihnen lernen, versuchen dich selbst herauszufordern, etwas zurückzugeben, der Welt etwas zu geben. Oder du gehst weiterhin deinen Weg und bleibst ein trauriger, bemitleidenswerter, neidischer Internet-Troll, der nichts (sinnvolles) beiträgt, außer andere (…) zu verarschen. Ich weiß, alles was du wirklich willst, ist Aufmerksamkeit, also lass mich dir eins sagen: Wenn du diesen Weg weiter gehst, wird sich niemand an dich erinnern.