Die Füße sind geschwollen, die Hände und die Beine sind schwer und schmerzen – oft können das Folgen von Wassereinlagerungen sein. Aber wieso haben wir  angestautes Wasser in unserem Körper und wie bekommen wir es wieder weg? Wir haben die perfekten Tipps gegen Wasser in den Beinen für dich.

Wie entstehen Wassereinlagerungen?

Wassereinlagungen werden auch Ödeme genannt und sind aus rein medizinischer Sicht völlig unbedenklich, allerdings für viele Frauen schmerzhaft und unangenehm. Vor allem wenn es draußen heiß ist, treten öfter Wassereinlagungen auf. Geschwollenen Füße, schwere Beine und Hände hast du dann, wenn Wasser aus den Blutgefäßen oder aus dem Lymphsystem austritt und sich im umliegenden Gewebe staut. Meist sind davon die Beine betroffen. Diese werden dadurch dicker und schwerer. Natürlich können auch Hände, Finger oder sogar das Gesicht oder der Bauch betroffen sein. Du kannst ganz einfach feststellen, ob es sich um ein Ödem handelt. Drücke einfach mit den Fingern für ein paar Sekunden auf den Bereich. Wenn sich eine sichtbare Delle bildet und sich diese nur sehr langsam zurück bildet, dann handelt es sich um ein Ödem.

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Das kannst du dagegen tun

Hier haben wir einige Tipps, wie du diese unangenehmen Einlagerungen reduzieren kannst:

1. Kaliumreiche Lebensmittel

Das Mineral reguliert den Wasserhaushalt in unserem Körper. Wenn wir zu wenig Kalium in unserem Körper haben, dann kann es zu unangenehmen Wassereinlagerungen kommen. Salz, Alkohol oder zu wenig Wasser können die Auslöser sein. Ein kleiner Tipp von uns: greif doch einfach mehr zu Trockenfrüchte, Bananen, Melonen, Kartoffeln, Quinoa und Avocado – die strotzen nämlich nur so vor Kalium.

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2. Ein Hoch auf Apfelessig

Ganz abgesehen davon, dass er gut schmeckt, soll Apfelessig den Stoffwechsel anregen und auch bei Wassereinlagerungen im Gewebe helfen. Apfelessig wirkt  entzündungshemmend und ist reich an Kalium. Die Schmerzen und Schwellungen in Beinen und Armen verringern sich dadurch. YAY!

missTIPP: zweimal täglich ein bis zwei Teelöffel Apfelessig in ein Glas Wasser geben, gut verrühren und in kleinen Mengen trinken. Du kannst auch ein Handtuch in Essig tränken und dann auf die betroffenen Stellen legen.

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3. Gaaaanz viel Tee

Aber nicht irgendeinen Tee, sondern am besten Kräutertee. Es gibt bestimmte Teesorten, die entwässernd und harntreibend wirken. So helfen sie die überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu schaffen. Zusätzlich aktivieren sie den Lymphfluss. Brennessel-, Pfefferminz-, Birkenblätter-, oder einfach Grüner Tee helfen besonders gut. Ananas, Petersilie und Fenchel haben ebenfalls eine entwässernde Wirkung.

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4. Mit Wasser gegen Wasser

Ja, auch wenn es komisch klingt – wenn du Wassereinlagerungen vermeiden möchtest, dann solltest du vieeeel Wasser trinken. Warum? Ganz einfach, der Körper reagiert bei Wassermangel mit Einlagerungen. Wenn du also geschwollene Beine hast, dann solltest du darauf achten viel Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Zwei bis drei Liter am Tag sollten es schon sein – im Sommer sogar ruhig mehr.

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5. Koriander- und Leinsamen

Diese beiden Wundersamen fördern die Durchblutung und haben eine entgiftende Wirkung. So werden schädliche Stoffe und Wasser ausgeschwemmt. Sie sind ebenfalls entzündungshemmend und können Schmerzen und Schwellungen reduzieren.

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6. Hoch mit den Beinen!

Am besten ist es, die geschwollenen Beine hoch zu lagern. So kann die angesammelte Flüssigkeit gut abfließen. Wenn du sie zusätzlich mit eiskaltem Wasser abduscht, kann das nicht nur angenehm sein, es kann auch die Schwellung lindern. Vor allem wenn das Ödem durch die Hitze verursacht wurde. Durch das kalte Wasser ziehen sich die Gefäße zusammen und das Wasser wird abtransportiert. Auch Wechselduschen können helfen das Problem dauerhaft zu lösen und die Durchblutung anzuregen.

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7. Bewege dich viel

Vor allem nach laaangen Bürotagen oder Tagen auf der Uni können die Beine müde oder geschwollen sein. Sport und Bewegung sind hier die Lösung! Dadurch werden Schwellungen reduziert und auch vorgebeut. Schwimmen ist hier unser Geheimtipp. Warum? Der hydrostatische Druck des Wassers regt die Gefäße and und somit auch den Rückfluss des Blutes.

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8. Teebaumöl

Das Öl ist eine wahre Wunderwaffe. Es ist entzündungshemmend, wirkt gegen Ödeme, kann bei Insektenstichen eingesetzt werden und reduziert Schmerzen. Du gibst einfach ein paar Tropfen auf ein Wattepad und behandelst damit die betroffene Stelle. Danach einfach mit warmen Wasser abspülen und fertig.

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Mit diesen Tipps leiden wir hoffentlich nie wieder an geschwollenen Füßen, schweren Händen und Beinen!