Die Vorstellung, ohne dein Handy auskommen zu müssen, jagt dir intuitiv einen eiskalten Schauer über den Rücken? Willkommen im Club! Das und noch weitere Anzeichen deuten eindeutig darauf hin, dass du an “Nomophobie“, also akuter Handy-Sucht, leidest. Es sind vor allem Frauen zwischen 18 und 25 Jahren, die am häufigsten von der “Krankheit”  betroffen sind. Sie bekommen Angstzustände und Panikattacken, sobald sie gezwungen sind, einmal ohne ihr Handy auszukommen. Der Begriff für die Handy-Sucht kommt übrigens aus dem Englischen und ist die Abkürzung für “No-Mobile-Phone-Phobia”. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass auch du daran leidest:

Nomophobie: Bin ich betroffen?

  • 1. Du hast komplett verlernt, eigenständig über etwas nachzudenken. Wozu auch? In drei Sekunden erfährst du alles, was du wissen musst schließlich auch aus Wikipedia.
  • 2. Wenn du außer Haus gehst, nimmst du nicht nur ein Reserve-Ladekabel, sondern immer auch zwei Powerbanks mit. Man weiß ja nie.
  • 3. Ohne dein Handy in greifbarer Nähe fühlst dich unruhig und unwohl.
  • 4. Du checkst deine Social Media Accounts im Minutentakt und beantwortest jede noch so unwichtige Nachricht immer sofort – egal ob du gerade beide Hände voll zu tun hast, auf der Toilette sitzt oder ein Auto lenkst.
  • 5. Du spürst dein Handy regelmäßig in deiner Hosentasche vibrieren, nur um beim Nachsehen zu bemerken, dass das gar nicht der Fall war.
  • 6. Seit du dein Handy besitzt, hörst du in Gesprächen mit anderen grundsätzlich nur mehr mit einem Ohr hin. Du willst schließlich nicht verpassen, was sich inzwischen auf Instagram und Facebook tut.

Na, wer fühlt sich jetzt ertappt? Wir empfehlen Betroffenen jedenfalls ab und an mal bewusst einen Handy-freien Tag einzulegen. Auch wenn’s anfangs schwer fällt: Du wirst sicher bald merken, dass auch das Leben ohne Smartphone so einiges – wenn nicht noch mehr – zu bieten hat.