Wenn es kälter wird, dann wird die Sehnsucht nach einem Partner größer. Jemanden, mit dem man gemütlich zu Hause bleiben kann, während es draußen immer kälter wird. Einen Partner für kalte, graue Tage zu haben, nennt man auch Cuffing Season.

Laut der Allgemeinheit dauert dieses Dating-Phänomen von November bis März. Danach ist man wieder bereit als Singe-Lady auf den Putz zu hauen.

Gemeinsam durch den Winter

Vielleicht ist dir bereits aufgefallen, dass die Ansprüche im Winter tendenziell eher sinken, im Sommer eine feste Bindung dafür um einiges schwieriger zu finden ist. Das kann daran liegen, dass die meisten Menschen im Winter weniger Motivation haben, raus zu gehen. Es ist kalt, regnerisch und grau. Die perfekte Zeit um endlich zu Hause zu bleiben. Und das mit jemanden, der sich dem verbarrikadieren anschließen möchte.

Das Wort Cuffing kommt aus dem Englischen und bedeutet, gemeinsam überwintern. Zu Herbstbeginn startet die Saison, Anfang des Frühlings endet sie auch schon wieder. Ein Partner, mit dem man die dunkle Winterzeit überstehen kann, wird gesucht. Und da geht es auch nicht viel darum, ob man sich vorstellen kann, ewig mit dieser Person zu verbringen. Oder, ob man verliebt ist. Meist weiß man ganz genau, dass wahre, tiefe Gefühle kaum da sind. Aber ein Mensch, der einem durch den Winter hilft, ist besser, als ihn alleine durchstehen zu müssen.

Danach folgt sofortiges Uncuffing

Ab März ist es nur normal, seiner Cuffing Saison-Affäre den Laufpass zu geben. Immerhin wird es wieder wärmer, man geht öfter raus und ist in der Laune, frei zu sein. Meist wissen beide Partner des Pärchens, das sich während der Cuffing Season gefunden hat, dass ihre Liebe keine echte ist. Zumindest eine, die ein Ablaufdatum hat. Und laut der Allgemeinheit hält eine Packung Kekse länger als die Beziehung eines Cuffing Saison-Pärchens.