Selten fällt der 13. eines Monats genau auf einen Freitag. Mindestens einmal im Jahr, aber höchstens dreimal – und genau heute ist so ein Tag: Freitag, der 13. September. Ein Tag, vor dem sich viele fürchten, denn er soll Unglück bringen.

Aber warum ist das eigentlich so?

Darum ist 13 eine Unglückszahl

Generell gilt die Zahl 13 als Unglückszahl. Sie wird im Volksglauben mit etwas Negativem verbunden. Zurückzuführen ist das angeblich darauf, dass das sogenannte Zwölfersystem in unserer Gesellschaft überall durchzieht. Der Tag ist in zwölf Stunden eingeteilt, es gibt zwölf Monate im Jahr, zwölf Sternzeichen und vieles mehr. Die Zahl 13 ist nicht Teil dieses Systems und bringt diese Ordnung durcheinander. Sie ist zudem eine Primzahl, die nur durch eines oder sich selbst teilbar ist – deshalb wird sie oft als “Dutzend des Teufels” bezeichnet. Und auch der Freitag hat einen schlechten Ruf – ja, auch wenn wir ihn eigentlich als Vorboten des Wochenendes feiern. Grund ist der, dass Jesus an einem Freitag gekreuzigt wurde.

Warum haben alle Angst vor Freitag dem 13.?

Dass der Freitag in Kombination mit der Zahl 13 als Unglückstag gesehen wird, soll allerdings erst ab dem 20. Jahrhundert aufgetreten sein. Dennoch gibt es auch schon früher Ereignisse, die dieses Datum mit Unglück in Verbindung bringen. Scheinbar soll der schlechte Ruf der Zahl in Kombination mit Freitag auch auf die Templer zurückzuführen sein. Denn alle Mitglieder des Tempelordens wurden im Jahr 1307 in Paris an einem Freitag den 13. festgenommen. Und auch später sorgte dieser Tag für Schrecken – vor allem an der Börse. Denn in verschiedenen Ländern kam es immer wieder an Freitagen zu Börsencrash – teilweise sogar tatsächlich an einem Freitag den 13.

Weniger Unfälle am Freitag den 13.

Doch der Tag hat nicht nur etwas Negatives. Laut Studien des ADAC finden an einem Freitag den 13. teilweise sogar weniger Unfälle statt, als sonst. Das ist womöglich darauf zurückzuführen, dass Menschen an diesem Tag einfach vorsichtiger Autofahren.