Man nennt ihn auch den stillen Killer: Eierstockkrebs. In Österreich erkranken etwa 500 bis 600 Frauen im Jahr an dieser Krebsart. Im Vergleich zu anderen Unterleibskrebs-Erkrankungen führt er am häufigsten zum Tod. Die miss-Redaktion hat deswegen das Projekt “get wasted – das charity ausmissten” ins Leben gerufen.

Wir alle haben Dinge zu Hause herumliegen, die wir nicht mehr brauchen. Der Kleiderschrank ist voll mit Teilen, die wir seit Jahren nicht mehr anhatten. Vielleicht hängt an einigen Blusen sogar noch das Preisschild. Jeder von uns hat auch sicher noch mindestens ein oder zwei alte Handys, die es sich in der untersten Schublade der Kommode gemütlich gemacht haben. Oder Geschirr von der Oma, das es mit in die neue Wohnung aber bisher nie auf den Tisch geschafft hat. All diese Sachen kann man ganz einfach zu Geld machen. Und genau dieses Geld wollen wir für die Eierstockkrebsforschung spenden.

Eierstockkrebs: Der stille Killer

Weil die Patientinnen am Anfang so gut wie keine Symptome zeigen, wird Eierstockkrebs oft erst spät erkannt. “Anders als beim Gebärmutterhals- oder beim Gebärmutterkrebs haben wir keine Möglichkeit, diesen Krebs früh zu erkennen”, sagt Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, Gynäkologe und Vorstand der Österreichischen Krebshilfe. Das führt dazu, dass sich in vielen Fällen der Krebs bei der Diagnose bereits in den Bauchraum ausgebreitet hat. “Die Überlebens- und Heilungschancen in diesem Stadium liegen bei unter 30 Prozent”, ergänzt Sevelda.

So kann es beispielsweise passieren, dass der Krebs auch bei regelmäßigen gynäkologischen Untersuchungen nicht gesehen wird. “Es kann sein, dass der erste Beginn dieser bösartigen Tumorzellen so klein ist, dass sie in der Bildgebung nicht gesehen werden können”, sagt Dr. Sevelda. In Österreich gibt es verschiedene Projekte, die unter anderem zu Therapiemöglichkeiten von Eierstockkrebs forschen.

get wasted – das charity ausmissten

Die miss Redaktion möchte Awareness für das Thema Unterleibs- und Eierstockkrebs schaffen, aber auch Spenden für die Forschungsprojekte in Österreich sammeln. Und ihr, liebe missen, könnt uns dabei unterstützen.

Misstet” gemeinsam mit uns aus, verkauft eure Sachen auf willhaben oder anderen Online-Plattformen und spendet das Geld für den guten Zweck. Zusammen mit der Österreichischen Krebshilfe haben wir extra dafür ein Spendenkonto eingerichtet.

Natürlich zeigen wir euch auch wie es geht: Wir haben selbst zu Hause und in der miss-Redaktion aufgeräumt und so einige Dinge gefunden, die bei jemand anderem ein neues zu Hause finden könnten. Alte Handys, die noch funktionieren. Kleidung, die wir nicht mehr brauchen, aber dank unseres Fashion-Redakteurs Mio wieder in neuem Glanz erscheint. Und sogar Geschirr, das bei der nächsten WG-Party zum Einsatz kommen könnte, verkaufen wir. Wie wir das alles gemacht haben und ob wir es tatsächlich schaffen, unsere alten Dinge zu Geld zu machen? Das könnt ihr in den nächsten Wochen verfolgen. Wir waren natürlich immer mit der Kamera dabei und haben alle Tipps und Tricks aufgeschrieben, um sie mit euch zu teilen.

#ausmissten auf willhaben

Ihr wollt es uns gleich machen und eure Wohnung von Dingen befreien, die für auch zwar keinen Wert mehr haben, aber dennoch wertvoll sind? Stellt eure Produkte einfach auf willhaben. Gebt ihr bei euren Inseraten die Hashtags #ausmissten und #getwasted an, werden sie zudem höher gerankt. Nicht vergessen: bei “ausmissten” hat sich kein Rechtschreibfehler eingeschlichen. All jene Minimalisten unter euch, in deren Wohnung nur das Nötigste zu finden ist, können natürlich trotzdem spenden. Hier geht es zum Spendenformular. Oder ihr überweist eure Spende direkt an das Bankkonto der Österreichischen Krebshilfe:


Kontoinhaber: Österreichische Krebshilfe
IBAN: AT81 1200 0032 1040 4417
Verwendungszweck: ausmissten