„Ich sehe tote Menschen„. Der Satz des hellseherischen Jungen Cole in „The Sixt Sense“ lässt uns heute noch die Nackenhaare aufstellen. Denn die eine Sache ist an Geister zu glauben, diese aber auch zu sehen stellen wir uns high-Level spooky vor.

Diese Menschen können Geister sehen

Dabei soll es Menschen geben, die die Präsenz von Geistern und Seelen spüren. Aktuell liefert uns die neue Netflix Serie „Life after Death with Tyler Henry“ spannend, schaurige Momente mit dem hellseherischen Medium. Henry hilft in der Serie Menschen, mit Verstorbenen, Angehörigen in Kontakt zu treten, um Antworten und damit einen Abschluss zu finden. Während Tyler sich durch meditatives Zeichnen mit dem Jenseits verbindet, treten bei dem Schweizer Medium Dolly Röschli die Besuche der Geistwesen oftmals spontan auf.

In ihrem Buch „Hallo Jenseits“ erzählt Röschli, dass sie bereits in ihrem Kinderzimmer Besuch von fremden Gestalten bekam. Während sie anfangs in Panik verfiel, habe sie mit der Zeit gelernt, dass diese Geistwesen ihr wohlwollend gegenüberstehen und ihre Gabe zu nutzen. Ihre Fähigkeit Geister zu sehen vergleicht sie mit „der Projektion eines Films“. Die Gestalt und die Gesichtszüge sind für sie manchmal mehr und manchmal weniger deutlich zu erkennen. So erklärt Röschli, dass sie manchmal die Erscheinung nur vor ihrem geistigen Auge, also vielmehr wie eine Erinnerung an eine Person sieht. Ähnlich erklärt es das junge Medium Tyler.

Geister haben keine Stimmbänder

Den Geistwesen ist ihr Tod bewusst. Meist kommen sie mit Botschaften an Hinterbliebene, da ihr Tod oft ungelöste Fragen für diese hinterlassen hat. Hier können Medien wie Tyler Henry oder Dolly Röschli helfen. Röschli oder auch Henry sehen die Toten dabei nicht sprechen. Ihre Botschaften verkünden die Geistwesen ihnen vielmehr durch ihre eigene innere Stimme oder durch bildhafte Botschaften.

Während Medien mit solchen Erscheinungen vertraut sind, berichten auch weniger spirituelle Menschen von Erscheinungen mit angeblichen Geisterwesen. Die Forschung spricht bei dem Phänomen von „wahrgenommener Präsenz“. Der amerikanische Psychologe Frank T. McAndrew berichtet auf Psychology Today über weltweite Forschungsberichte zum Thema Geistererscheinungen.

Niedrigere Temperaturen kündigen diese Besuche an

Personen, die von solchen Erscheinungen berichten, waren in solchen Momenten meist wenig Reizen von außen ausgesetzt. Sie befanden sich in einer ruhigen, ungewohnten Umgebung und waren zugleich einem hohen Maß an Stress ausgesetzt. Als persönliche Eigenschaft zeichneten sich diese Menschen oft durch ein großes Maß an Mitgefühl aus. Niedrigere Temperaturen kündigen diese Besuche an. Wenn euch also das nächste Mal ein ungewöhnlicher Kälteschauer überkommt, dann seht doch mal genauer hin. Es könnte sich ungewohnter Besuch ankündigen.

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