Eine eigentlich unfassbare Geschichte: Der (mittlerweile) 8-jährige Sohn einer Amerikanerin musste ganze 323 Arztbesuche über sich ergehen lassen, einfach weil seine Mutter eine Krankheit erfand. Krebs im Endstadium sollte der kleine Junge aus Texas haben, das behauptete zumindest seine Mutter. “NBC5” berichtet nun über den Fall.

Mutter erfand unzählige Krankheiten

Tatsächlich hatte sich die Mutter im Laufe der Jahre unzählige Krankheiten ausgedacht – unvorstellbar was der Kleine mitgemacht haben muss. Die 34-jährige Mutter begann bereits 8 Tage nach der Geburt ihres Sohnes mit den Lügen bezüglich seines Gesundheitszustandes. Anfangs fing es noch halbwegs harmlos an, indem sie behauptete, das Baby hätte eine Milchallergie. Angeblich hatte er jedesmal erbrochen, wenn er Milch trank – der Vater widersprach schon damals.

Sie bekam das Sorgerecht mit Lügen

Doch es wurden schnell ernster. Als der Junge 10 Monate alt war, gab es eine Sorgerechtsverhandlung vor Gericht. Dort trug die 34-Jährige vor, ihr Kind habe Probleme beim Essen und müsse durch eine Sonde ernährt werden. Außerdem erfand die Mutter, dass er niemals werde laufen können. Der Vater versuchte mit allen Mitteln gegen die Aussagen der Mutter auszukämpfen, aber es war zwecklos.

Sammelte Geld für OPs

Dann wurde die Situation immer unfassbarer. Die Mutter begann im Internet Spenden für ihren angeblich todkranken Sohn zu sammeln. Die Texanerin soll mit ihrer Masche mehrere tausend Dollar erhalten haben. Als Grund für die benötigten Summen gab sie an, es für die nötigen Operationen für den Jungen zu brauchen. Einige davon ließ sie tatsächlich durchführen.

Ärzte schöpften Verdacht

Die behandelnden Ärzte begannen die Mutter zu verdächtigen und meldeten es dem Jugendamt, doch vorerst passierte rein gar nichts. Nun vor wenigen Wochen brachte die 34-Jährige ihren Sohn wiedermal ins Krankenhaus, angeblich hätte er einen Krampfanfall. Nach einigen Tests war allerdings klar, dass mit ihm alles in Ordnung war. Da schaltete sich die Polizei ein.

Wieso haben Ärzte ihn operiert?

Jetzt fragen sich natürlich viele Menschen, wie es sein kann, dass professionelle Mediziner Operationen an dem Jungen durchführten, obwohl ihm absolut nichts fehlte. Das bleibt leider unerklärlich, angeblich habe die Mutter aber bewusst Symptome herbeigeführt und sobald Ärzte misstrauisch wurden, habe sie sofort das Krankenhaus gewechselt.