Etwas aufzuschieben, lässt sich hin und wieder nicht vermeiden. Es kommt etwas dazwischen, was vielleicht wichtiger ist oder gerade einfach mehr Aufmerksamkeit braucht. Schiebst du jedoch ständig Dinge auf, mit dem alleinigen Grund, dass du gerade einfach keine Lust hast, hast du ein Problem. Und das heißt Prokrastination. 

Sich vor wichtigen Aufgaben zu drücken, passiert dir öfter als es dir lieb ist? Du verpasst oft Deadlines, weil du das Erledigen deiner Arbeit immer weiter nach hinten verschoben hast? Du leidest, weil du ständig alles auf den letzten Drücker tun musst? Sofern du dich jetzt angesprochen fühlst, bist du einer der Menschen, die prokrastinieren. Du vertagst immer etwas, ohne handfesten Grund. Damit du dem ein Ende setzen kannst, es endlich schaffst aufzuatmen und in Ruhe arbeiten kannst, haben wir vier Tipps für dich. 

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1. Mach dir weniger Druck

Wenn du dir öfter selbst sagt, dass du Dinge tun musst, kann genau das problematisch sein. “Du sollst” und “Mach es genau jetzt, ansonsten…” sind für Menschen, die gerne aufschieben klassische Gedanken. Sie lassen dich nicht nur weiter Dinge vertagen, sondern dich auch noch um einiges mehr schlecht darüber fühlen.

Um genau das zu vermeiden, musst du dich umgewöhnen. Nach einiger Zeit wir des dann wie von selbst passieren. Also mach dir bewusst, dass du eine Wahl hast. Du musst nicht dies, du sollst nicht das. Du kannst entscheiden, was du tust. Dränge dich nicht zu Sachen, die dich nur noch unmotivierter werden lassen.

2. Zerlege deine Aufgaben in viele kleine

Wenn du einen großen Brocken Arbeit vor dir hast, ist es nur klar, dass du darauf keine Lust hast – und es aufschiebst, um dann in kurzer Zeit einen Haufen Arbeit zu erledigen. Etwas das dich wohl kaum vor Freude in die Luft springen lässt. Wäre es nicht viel angenehmer einfach über einen längeren Zeitraum immer ein bisschen davon zu erledigen? So dass es dir kaum auffällt, wie viel du zu tun hast. Klingt fast zu schön um wahr zu sein, oder?

Ist es aber nicht. Du musst dir einzig und alleine früh genug klar machen, um wie viel Arbeit es sich handelt. Und vor allem, wie lange du brauchst, wenn du jeden Tag ein bisschen daran arbeitest. Du kannst dir sicher sein, wenn du immer ein kleines Stückchen weiter bringst, wird Stress kein Faktor sein, der noch dazu kommt.

3. Beginne mit dem Unangenehmsten

Meistens ist es so, dass du vor allem deswegen keine Lust hast deine Aufgaben zu erledigen, weil es mindestens eine Sache gibt, die du wirklich nicht tun willst. Das ist verständlich, immerhin macht nicht alles Spaß. Und manche Dinge, die machen sogar Ärger, weil man sich so dagegen sträubt. Das Ding ist nur: Du musst es so oder so machen. Also warum nicht gleich? Immerhin musst du danach keinen einzigen Gedanken mehr daran verschwenden. Das wär doch viel wert, oder? Und das, was du tust, wenn du aufschiebst, kannst du dann machen, wenn du es erledigt hast. Ganz ohne unruhigen Hintergedanken oder schlechtem Gewissen!

4. Lass dir genug Zeit

Wenn du den Hang dazu hast, Dinge aufzuschieben, dann solltest du dir eines vor allem zu Herzen nehmen: Nimm dir Zeit. Es ist wichtig, dass du dir realistisch bleibst und dir Ziele setzt, die erreichbar sind. Denn wenn du von Angang an das Gefühl hast, du kannst es sowieso zeitlich nicht mehr schaffen, dann lässt du es schneller ganz bleiben. Und genau das wollen wir vermeiden.

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