Die aus Indien stammende philosophische Lehre ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Workout-Programm in der westlichen Welt geworden. Diese Tatsache ist allerdings nicht wirklich verwunderlich, denn sehnen wir uns nicht alle nach körperlicher Fitness, mentaler Stärke und innerer Balance?

Yoga besteht aus einer Kombination von:

  • Körperhaltungen (Asanas)

  • Atemübungen (Pranayamas)

  • Meditationsworten (Mantras)

  • Handgesten (Mudras)

 

Welche Yoga-Arten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Iyengar – Yoga

Bei dieser Yoga-Art werden Hilfsmittel, wie Matten, Gurte, Pölster und Co. verwendet. Besonders geeignet ist diese Yoga-Richtung vor allem für Menschen mit Beeinträchtigungen, da die jeweiligen einzelnen Positionen und Übungen sehr lange gehalten werden.

Kundalini – Yoga

Hier wird besonders viel Wert auf die Atmung gelegt. Dabei wird der Atem kontrolliert, intensiviert und gelenkt, sodass die Energie durch den gesamten Körper strömt. Die Lehre besagt, dass diese ätherische Kraft, die jeder Mensch besitzt, in Form einer zusammengerollten Schlange am unteren Ende der Wirbelsäule sitzt und durch die Lenkung des Atems geweckt werden kann. Dadurch wird es ihr ermöglicht, sich entlang der Wirbelsäule nach oben zu schlängeln und auf ihrem Weg alle Chakren zu aktivieren. Schafft sie es bis ganz nach oben, so erreicht der Körper den Zustand vollkommener Glückseligkeit.

Power Yoga

Beim Power Yoga verbinden sich dynamische Bewegungen und eine bewusste Atmung zu einem schweißtreibenden Workout. Das Ziel soll sein, dass sich die Menschen gesünder fühlen und sich von ihrem Herzen leiten lassen. Es soll jedem die nötige Kraft gegeben werden, den Alltag zu bewältigen und trotz Stress zur Entspannung und Ruhe zu finden.

Bikram – Yoga

Eine weitere überaus schweißtreibende Yoga-Richtung stellt Bikram Yoga dar. Eine Reihe von 26 genau festgelegten Asanas werden in einem etwa 38° Celsius warmen Raum geübt. Die Hitze lockert die Muskeln und gleichzeitig der Körper beweglicher. Außerdem ist es so auch Anfängern möglich gewisse Positionen einzunehmen und den Körper nicht nur in geistiger, sondern auch körperlicher Hinsicht in Topform zu bringen. Weiters wird der beim Yoga stets angeregte Entgiftungsprozess durch die hohe Raumtemperatur verstärkt.

Jivamukti

Übersetzt bedeutet Jivamukti “die Befreiung der Seele”. Es handelt sich hier um eine spezielle Yoga-Art, da traditionelle Yoga-Positionen mit lauter und vor allem moderner Musik kombiniert werden.

Ashtanga

Ashtanga Yoga ist eine sehr kraftvolle und dynamische Form des Hatha-Yoga. Diese Yoga-Art hilft Menschen körperlich und geistig gesund zu bleiben. Wichtig dabei ist die bestimmte Art zu atmen (Ujjayi-Atmung). Atmung und Bewegung werden synchronisiert.