Alyssa Milano ist nicht nur bekannt, weil sie Schauspielerin ist. Sie zählt unter anderem zu den Frauen, die die #metoo Bewegung ins Rollen brachten. Immer wieder zeigt sie jungen Frauen, dass es ok ist, den Mund aufzumachen und über Dinge zu sprechen, die von der Gesellschaft immer noch tabuisiert werden. Nun äußerte sich die 46-Jährige erstmals selbst in der Öffentlichkeit zu ihren beiden Abtreibungen

Nach den umstrittenen Abtreibungsgesetzen, die in den letzten Monaten in verschiedenen Bundesstaaten in den USA verabschiedet wurden, sprach die Schauspielerin nun erstmals selbst darüber, welche Erfahrung sie mit Abtreibung gemacht hat.

Alyssa Milano: “Wurde trotz Verhütung schwanger”

Als die Schauspielerin gerade mal 20 Jahre alt war, wurde sie trotz Verhütung schwanger. Sie entschied sich 1993 für einen Schwangerschaftsabbruch – zwei Mal innerhalb nur weniger Monate. In ihrem Podcast Alyssa Milano: Sorry Not Sorry erzählt sie, dass sie beide Abtreibungen sehr mitgenommen haben und, dass ihre katholische Erziehung sie daran zweifeln ließen, ob sie das Richtige tut. “Plötzlich stand ich mit meinem Glauben im Konflikt”, so Alyssa.

Sie hatte Angstzustände, die sie nur schwer verarbeiten konnte. Und obwohl sie viele Bedanken davor hatte und das Gefühl, sie stelle ihren Glauben in Frage, entschied sich die ehemalige “Charmed”-Schauspielerin für einen Schwangerschaftsabbruch. Sie erzählt, dass sie wusste, dass sie noch nicht bereit gewesen ist, Mutter zu sein. Milano betont außerdem, dass es ihre persönliche Entscheidung war, abzutreiben.

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I shared my abortion story on this week’s episode of @SorryNotSorrypod. Listen + subscribe at link in bio.

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Bereut nichts: Alyssa Milano hatte zwei Schwangerschaftsabbrüche

Heute sagte sie, dass es zwar schwierig gewesen ist, ihre Entscheidung aber nicht bereut. Die 46-Jährige ist sich sicher, dass ihr Leben heute anderes wäre, wenn sie damals nicht abgetrieben hätte. “Ich hätte meine Kinder nicht, ich hätte meine Karriere nicht und ich hätte jetzt nicht diese Plattform, die ich nutzen kann, um gegen Unterdrückung zu kämpfen.”